17:30 Kennenlernen draußen

Strukturkreis:

  • Namenkreis, eigenen Namen im Kreis herumschicken
  • Nachbarn im Kreis die Hand geben und mit Name begrüßen (Reihenfolge merken)
  • Platzwechsel, alle nehmen einen anderen Platz im Kreis ein
  • in gleicher Reihenfolge wie zuvor (vorher waren es die Nachbarn jetzt nicht mehr) die anderen begrüßen, dabei Plätze wechseln (Strukturkreis)

Spiel:

  • im Takt: 2x auf die Oberschenkel klatschen, 2x in die Hände
  • zwei Mal den eigenen Namen sagen, beim Klatschen auf die Oberschenkel, mit Handklatschen zwei Mal den Namen der Person, zu der man den Impuls schicken will


18:00 Essen / Pause

19:00 EINHEIT I: Kennenlernen nonverbal animieren

Kreis, Augenkontakt mit allen

Begegnungen beim Raumlauf:

  • Augenkontakt
  • Winken
  • Hände schütteln
  • Hand geben unter dem Bein durch
  • Hand geben, immer mindestens in Berührung mit einer Person
  • High Five
  • Rücken begegnen, kleine Massage
  • Füße kommunizieren


Im Kreis Bälle weitergeben/ werfen:

  • blauen Ball jemandem bringen
  • roten Ball rollen
  • 3 weitere Bälle zum Werfen


Schlange durch den Raum mit Musik – die vordere Person macht Bewegung vor, die anderen imitieren

Erster Animationskreis:

Wie geht‘s dir? Kreativimpulskreis, einer macht vor, alle machen nach (Bewegung und Sound)

Was machst du? Impulskreis, Strukturkreis

  • call-repeat: einer macht eine Bewegung zu „Was machst du?“, alle wiedeholen
  • dann: Gemeinsam mit den Nachbarn (zu dritt) wird diese Bewegung wiederholt
  • Platzwechsel
  • Der Reihe nach in die Mitte kommen, ehemalige Nachbarn kommen in der Mitte dazu, gemeinsam führen sie die Bewegung aus

Zweiter Animationskreis: Was machst du (Arbeit)?

Beide Kreise mischen

  • es treffen sich reihum die 3 Partner (ehemalige Partner) für den „Was machst du“-Kreis in der Mitte
  • zusätzlich geht der, nach einer Weile der „Was machst du? (Arbeit)“-Kreis reihum

Landkarte

  • Die Leitung macht zeigt einen Zettel auf dem steht, woher man kommt und legt selbst einen Zettel mit ihrem Herkunftsort auf den Boden, in einem Abstand, der im Verhältnis zum realen Abstand steht, die zweite Leitung tut das selbe.
  • Alle schreiben ihren Herkunftsort auf einen Zettel und legen ihn so in den Raum, dass eine Landkarte entsteht.
  • Sollte Jemand Probleme haben, seinen Ort ins richtige Verhältnis zu den anderen zu setzen, wird nonverbal (durch Gestik, Mimik) verbessert.

Dein Weg hierher (Solo Pantomime)

  • Die Leitung macht vor: sie zeigen sich gegenseitig ihren Weg nach Nečtiny
  • dann čojč Paare – die Teilnehmenden zeigen sich zu zweit ihren Anreiseweg

Partnerübung: Fotos im Raum – Leitung zeigt – AG čojč Paar

  • A hat die Augen zu, B führt A im Raum herum.
  • B wählt Fotos für A aus, positioniert A (auch Blickwinkel).
  • Kurzes Antippen auf der Schulter – A macht Augen auf, nochmaliges Antippen – Augen wieder zu
  • Alle gehen in den Aufenthaltsraum
  • Wechsel in den Paaren (nun führt A)

Abschluss-Solo: jeder sucht ein Platz im Aufenthaltsraum und platziert dort seine Geste vom Animationskreis „Was machst du?“

Gemeinsamer Spaziergang und anschauen der Soli.

PAUSE

21:00 2-er Gruppen finden – mit wem möchtest du die 3 Tage verbringen? - tägliche Lernpartnerschaften

21:15 Lernpartnerschaft – Einheit des Abends reflektieren

21:30 PLENUM

Stimmen aus der Reflexion:

  • Die einzelnen Elemente und Aktivitäten wurden eingeführt und oft wiederholt, aber mit Progression.
  • Bei einfachen Aufgaben sollte man als Leitung genau die Energie beobachten! Wenn die Teilnehmenden Spaß haben, kann die Progression langsam sein, bei Langeweile sollte man schneller werden.
  • Diese Art der Anleitung (nonverbal) erfordert eine Klarheit in der Leitung, sowohl das Ziel als auch die Anleitung müssen klar durchdacht und vorbereitet werden, was das Ganze relativ aufwendig macht in der Vorbereitung.
  • Die Leitung muss sehr auf die Gruppe achten (Wer war mit wem? Stimmt die Reihenfolge?, Haben alle die Regeln verstanden?,...), aber man kann bei Einzelheiten auch darauf vertrauen, dass die Teilnehmenden noch Bescheid wissen und sich gegenseitig berichtigen.
  • Bei der nonverbalen Anleitung müssen einfache Sachen angeleitet werden, komplexe Vorhaben sind schwierig, aber die Grenzen sind weiter als man zunächst meinen würde.
  • Diskussion über eine zeitliche Grenze der nonverbalen Anleitung: Kann das Ritual des Nichts-Sagens negative Auswirkungen auf die Gruppendynamik haben, weil man sich das still sein angewöhnt? → Man sollte mit der nonverbalen Anleitung zwar dosiert umgehen, aber da die Kommunikation auf einer anderen Ebene stattfindet ist sie sogar gut für die Gruppendynamik, da man sich schneller näher kommt und das Eis brechen kann.
  • Bei dieser Art der Anleitung sollte sich die Projektleitung überlegen wo im Kreis sie steht. Gerade wenn zwei Leute anleiten, ist es oft nützlich bei der nonverbalen Anleitung nebeneinander zu stehen, um zusammen Aufgaben vormachen zu können.
  • Ziele einer solchen Einheit: Kennenlernen, näher kommen/Eis brechen, Gruppenbildung, Ausarbeitung von Choreographien, konzentrierte Atmosphäre schaffen (da es keine Zwischenkommentare gibt und man konzentriert sein muss, um alles zu verstehen), peripheren Blick schulen
  • Am Anfang muss man das nicht-Sprechen oft erst etablieren, weil die Teilnehmenden es nicht gewohnt sind, lange nicht zu sprechen

21:00 ENDE

Freitag

8:00 körperliches Morgentraining auf Tschechisch

8:20 Frühstück

9:00 BLOCK A: Bewegung

  • Anleitung: auf Tschechisch mit wenigen Worten (Linda (CZ Leitung) leitet), Rosalin (DE Leitung) übersetzt, Linda übersetzt kompliziertere Sachen

Gruppenwahrnehmung Raumlauf (VIEWPOINTS)

  • Raumlauf
  • Lücken füllen, als würden wir gemeinsam ein Tablett ausbalancieren (immer wieder daran erinnern)
  • Tempo dazunehmen - Tempo 1-5 (1= Zeitlupe, 5= laufen), die Gruppe hat das gleiche Tempo, die Leitung sagt eine Geschwindigkeit an
  • dann: die Gruppe verändert das Tempo selbstständig, ohne mündliche Absprachen
  • gemeinsames stehen bleiben als Option
  • Option Linie: die Gruppe bildet gemeinsam eine Linie (Gruppe entscheidet wann)
  • einige Male Linien üben (Linie muss gerade sein und schnell gebildet werden)
  • Im Kreis treffen, Kurzreflexion - Wozu machen wir das? (Konzentration, Gruppenzusammenarbeit, peripherer Blick, Wahrnehmung, nicht überlegen „Was mache ich?“, sondern: „Was macht die Gruppe?“)

Bewegungstraining mit verschiedenen Bewegungsqualitäten

  • Im Raum verteilt stehen, alle folgen den Anweisungen der Leitung
  • Qualitäten: Öl, Luft, Honig
  • Ellenbogen in Öl bewegen, Impuls wandert zur Hand, Finger, Schulter, Brustkorb, Wechsel zu Luft, dann Honig
  • Ebenen einführen 3) stehend, 2) bis 1m mittlere Ebene, 1) bis 40 cm am Boden
  • jeder wechselt für sich Qualitäten, Ebenen, führendes Körperteil
  • Besprechung im Kreis - Wie war es?

Kommunikation durch Bewegung

  • Partnerübung: Einer bewegt sich, die andere soll das führende Körperteil erraten (wichtig: Klarheit - welche Qualität, welches Körperteil)
  • Besprechung: Wie war es? (für manche war es leichter in der Ganzen Gruppe, befreiend, Öl schwierig vorzustellen, Frage: mit geschlossenen Augen/ offenen - hat Vor- und Nachteile - hier: mit offenen Augen, dass wir trotzdem mitbekommen was passiert. Einsatz von Musik? → baut Hemmung leichter ab, aber kann Konzentration wegnehmen.)
  • Kommunikation (Partnerübung): Mit einem gleichem Körperteil kommunizieren. A hat Intention “ich will”, B hat Intention “ich will nicht”
  • Besprechung - Wie war‘s? (Auftrag: Versucht verschiedene Stimmungen aus und lasst die Situation nicht einseitig werden)
  • Partnerübung: Schach - das Gleiche nur Zug um Zug, zuerst bewegt sich A, wenn A im Freeze bleibt, dann B
  • Showing – zu erst die eine Hälfte der Gruppe, dann die andere
  • Besprechung - Wie war es?

Zusammenfassung des Trainings (auf Leitungsebene)

Klingeltonsolo

  • Aufgabe: mach ein Solo - die Musik deines Klingeltons mit dem Körper darstellen
  • Showing
  • Experiment: 1 Besitzer steht in der Mitte, 5 Klingeltöne versuchen seine Aufmerksamkeit erwecken

Pause

Block B: Stimmtraining (Anleitung deutsch, Übersetzung auf Nachfrage)

  • eine Minute atmen
  • Stimme aufwärmen, summen - Wie klingt der eigene Körper?
  • zu zweit summen: Rücken an Rücken - Wie klingt der andere Körper?
  • Summen in der Gruppe: Dissonanz finden, Harmonie finden, einen gemeinsamen Ton finden
  • Kurzbesprechung was geklappt hat

Rhythmenchor

  • Animationskreis: Kreis step in out (rhythmische Schritte nebenbei)
  • Nonverbale Äußerungen (ÄÄÄÄ, Oh jeh, aha) call-repeat
  • Nonverbale Äußerungen in 3er Gruppen +Dirigent, der die Lautstärke mit Gesten bestimmen kann
  • Animationskreis (Kreativimpuls) Begrüßungen (C/D) - call-repeat
  • Bau eines gemeinsamen Chors - einer beginnt mit dem Grundbeat - alle steigen nach und nach ein, Leitung unterstützt etwas passendes zu finden, im Rhythmus zu bleiben
  • Besprechung – Was hat funktioniert?

SMS Texte

  • Partnerarbeit (cojc Paar) – eigene SMSn lesen, einzelne Phrasen, Äußerungen auswählen, Was nutzt du oft? Was ist unnötig? Lieblingswörter? Germanismen / Internationalismen? Wörter/Fragmente die dir gefallen)
  • aufschreiben
  • Sammeln und kurzes Gedicht oder Dialog daraus machen
  • Showing
  • wieder in die Gruppe von zuvor gehen (cojc paar) – sich SMS zeigen, 2 SMS auswählen, aufschreiben auf große Papiere (für die Weiterarbeit morgen) schreiben, übersetzen

Kurze Reflexion + Wiederholung (auf Leitungsebene) - Was haben wir gemacht? Welche Anleitung haben wir genutzt?

13:00 Mittagessen

Block C: Szenenentwicklung - čojč Improvisation

Improübung:

  • Kreis
  • Jemand geht in die Mitte, stellt etwas dar und sagt „Ich bin...“
  • Jemand anderes kommt dazu und stellt, zusammen mit dem „ich bin..“ Satz, etwas zur anderen Person passendes dar
  • eine dritte Person geht in die Mitte, stellt etwas passendes dar und löst das Bild dann auf mit „ich nehme...[einer der beiden anderen dargestellten Dinge]“ auf

verschiedene Improvisationen:

  • abwechselnd melden sich immer zwei Leute zum Improvisieren, im Hintergrund zu den Szenen läuft atmosphärische Musik
  • 1. Durchgang: Sprechen verboten, 2 Stühle stehen auf der Bühne
  • 2. Durchgang: wenige Wörter sind erlaubt (ich-du; ja-nein; bitte), die Leitung holt die SpielerInnen, die dran sind kurz zu sich und gibt ihnen Anweisungen, ohne dass die restliche Gruppe davon erfährt (hier: erlaubte Wörter)
  • 3. Durchgang: der Status der Personen soll deutlich gemacht werden

Reflexion:

  • grundsätzliche Regeln beim Improvisieren: Angebote Annehmen, es gibt kein „nein“, nur „ja, aber...“
  • kurze Besprechung auf Leitungsebene (Anleitung - Wie war sie? Leitungshaltung? ...)
  • Frage aus dem Plenum: Wie kann man Hemmungen bei Teilnehmenden vermeiden, die wenig Impro-Erfahrung haben? Wäre es einfacher für die Spieler, wenn alle auf einmal, nacheinander gehen? Wachsen-schrumpfen, etc - Man muss abschätzen was die Gruppe schon kann und darauf eingehen.

Weitere Improvisationen:

  • 3 Freiwillige – die Leitung gibt Anweisungen
  • IMPRO mit Musik, 2 Stühlen, Tisch und Gramolo/Fantasie Sprache
  • es werden bei jedem Durchgang Vorgaben gemacht: Fantasiesprache, Charaktere, Ort, Motive + Absichten für die Charaktere
  • Reflexion:
  • Thema Musik – hilft (inspiriert) vs stört (zu viele Vorgaben insgesamt)
  • Auflösung (zur Handlung/ welche Vorgaben es gab) nach jeder Szene wäre gut
  • Anleitung: geheime Anleitung nur für die 2-3er Gruppen auf der Bühne, die anderen sind ZuschauerInnen
  • Wie kann man eine Impro beenden wenn sie zu lang ist? - Klatschen...

Pause

Gruppenarbeit: čojč Szenen entwickeln

(Dialoge aufčojč), Ort und Charaktere festlegen

čojč Arten:

  1. Nonverbal
  2. Fantasie Sprache
  3. Halloj (Wortmischungen)
  4. Satz Věta (ergänzend nicht rein doppelnd)
  5. Wort Slovo (In einem Satz mischen sich die Wörter, Dopplung manchmal möglich)
  6. Otázka Antwort
  7. Překlad Übersetzung
  8. Verwendung von Internationalismen, Germanismen

Showing der Szenen

Was hat euch gefallen?

Reflexion über die čojč-Arten in Kleingruppen, schreiben der Ergebnisse auf Plakate

Plakate vorstellen

 

1) Halloj

Thesen:

Pro Contra Perspektiven
Man muss in der Fremdsprache nicht perfekt sein, es reichen Basics. Für Zuschauer oft unverständlich Bei häufigen Wiederholungen, haben alle die Möglichkeit, das Wort oft zu hören
Germanismen, Internationalismen können genutzt werden, hierfür gibt es Wortsammlungen Für Impro nicht geeignet, diese Wörter kommen nicht aus dem Stegreif Poetischer Mehrwert → besser für Gedichte/Lieder als Szenen und für einfache Szenen
Kultsprache, durch die sich Gruppenkulturen entwickeln können Nur in Kombination mit anderen Formen verwendbar Können einfache Szenen aufpeppen
Weder Tschechen noch Deutsche extrem im Vorteil Aussprache, Artikulation, Betonung wichtig Mehrsprachige Experten können eingebunden werden
  Man muss Experten haben, die beide Sprachen gut können  

 

2) Otázka Antwort

Thesen:

Pro Contra Geeignet für...
Cojc 4 beginners (keine Sprachkenntnisse notwendig)

Viele Umschreibungen / Wiederholungen nötig

Impro mit festgelegten Inhalten möglich

Schnell zu entwickeln Keine Auseinandersetzung mit der Fremdsprache Kurzprojekte, die schnell zur Aufführung kommen wollen
Gute Verständlichkeit für das Publikum Keine Impro möglich wenn die Spieler sich gegenseitig nicht verstehen Cojc Anfänger
Mehr Spielraum mit der eigenen Sprache (Umgangssprache, Poesie, Dialekt, etc)   Einfache Inhalte
Viel Sicherheit für die SpielerInnen, weil sie ihre Muttersprache sprechen.   Man könnte Überkategorien verwenden, wodurch es zu weniger Wiederholungen kommt: „Magst du Bananen, Erdbeeren, Himbeeren?“ - „Nein, ich mag kein Obst.“
Die Konzentration liegt bei der Rolle und nicht bei der Sprache, wodurch sich das Spiel verbessert.    

 

3) Satz Veta

Thesen:

Pro Contra Grenzen
Gut mit Germanismen, Internationalismen vorstellbar Keine Impro möglich, stark an den Text gebunden Super für einzelne Szenen, für längeres Stück nur in Kombination mit anderen Cojcarten
Man kann eigene Worte benutzen → Sicherheit für SpielerInnen Bilinguale Leute müssen die Texte entwickeln Übersetzungsprobleme möglich
SpielerInnen lernen komplette Sätze → gut für Entwicklung der Sprache Szene braucht Aussagekraft und gutes Spiel, um Fehler in den Texten zu glätten


Die Zuschauer sind weniger auf die Sprache fokussiert, sondern mehr auf das Spiel. Nicht für Cojc-Anfänger geeignet


Leicht verständlich für das Publikum    
Erlaubt Fehler    

 

4) Slovo Wort

Thesen:

Pro Contra Grenzen
Gut für Anfänger UND Fortgeschrittene Im Publikum Sätze sind schwierig einzuprägen Kein Raum für Impro
Keine Doppelung (gut für Bilinguale Zuschauer) Konzentration liegt bei der Sprache, Spielen im Hintergrund Sprachkenntnisse nötig
Gesprächsfluss natürlich Zeitaufwendig (für die Entwicklung)  
Alle verstehen alles sofort (gleichzeitig) Inhalte und sprachliche Formulierungen können nicht zu komplex sein  
  Witze können verloren gehen, Probleme bei Syntax  

Diskussion /Thesen:

für….

  • Einsprachige Gruppen: Wort Slovo gut umsetzbar
  • Impro: -Schwierigkeitsstufen: Schwer → einfach: Halloj, Slovo Wort, Satz Veta, Otázka Antwort, nonverbal/ Fantasiesprache
    -Impro ist oft leicht, wenn es eine bilinguale Person gibt, die alles ausgleicht was die andere sagt (besonders gut bei Otázka Antwort), ansonsten große Gefahr
    -leichter wenn Rahmen (Ort, Rolle, etc) geklärt ist, Blicke, Status, etc ,als Unterstützung
  • Anfänger / Fortgeschrittene: -nonverbal und Fantasiesprache sind gut für Anfänger, Wort Slovo auch, wenn ein Wörterbuch zur Verfügung steht.
    - Satz Veta eignet sich eher für Fortgeschrittene
    - Leute, die besser besser mit Sprache als mit Körper kommunizieren haben es mit Fantasiesprache und Nonverbal schwerer

These: komplexere Inhalte brauchen Übersetzung

These: Artikulation und Aussprache müssen gut geübt werden, Leitung muss aufpassen!

Lernpartnerschaften zu den Einheiten am Vormittag

Plenum

Gruppendynamische Einheit (Massage)

Samstag (Wiederholung, Progression Verknüpfung der Einheiten)

8:00 Morgentraining auf deutsch

8:20 Frühstück

9:00 Block A: Bewegungseinheit

  • Raumlauf, 2 Rhythmen (Gruppe 1 bewegt sich im Rhythmus A,Gruppe 2 im Rhythmus B)
  • die Gruppe soll mit einem gemeinsamen Tempo experimentieren und die Lücken im Raum füllen (vgl. Viewpoints vom Vortag)
  • die Gruppe kann selbstständig und gemeinsam folgende Formen initiieren: Linie, Haufen, Kreis. Dabei sollen die Formen gleichzeitig entstehen und sich gleichzeitig auflösen.

Klingeltonsolo

  • Es wird mit dem Handyklingelton Solo vom Vortag weiter gearbeitet
  • Arbeit mit der Intensität (Größe, Körperspannung und Exaktheit)
  • Partnerübung: A beobachtet B beim Solo und gibt Prozentzahlen zwischen 10% und 200% vor, die für B die Intensität, in der die Bewegung ausgeführt werden soll, darstellt.
  • Wechsel: jetzt gibt B die Intensität vor und A übt das Solo
  • Kurze Reflexion
  • Aufgabe: von den SMS Wörtern, die am Vortag gewählt wurden, sollen mindestens 5 ins Solo eingebaut werden
  • Showing

Klingeltonszenen

  • Kommunikation: 2 Klingeltöne stehen auf der Bühne und dürfen aufeinander eingehen (Geschwindigkeit, Intensität, etc) und so miteinander kommunizieren.
  • Einbauen der Klingeltöne in die čojč-Szenen vom Vortag: Die Klingeltöne stellen die Handys der Figuren in den Szenen dar und die Szene wird durch die Handys verändert. Eine Person kann viele Handys besitzen.

11:00 Block B: Stimme

  • gemeinsames Summen im Kreis
  • Harmonie und Dissonanz finden

SMS Chor

  • Zitate liegen im Raum (der ausgewählten SMSn vom Vortag), herumgehen, lesen, eines auswählen
  • das ausgewählte Zitat beim Raumlauf zu den anderen in der Muttersprache sprechen
  • čojč paar – Aussprache üben in Mutter- und Fremdsprache
  • Sprechart üben (langsam, schnell, legato, staccato, hoch tief, Pausen setzen) selber die Mittel variieren immer im Raumlauf erst alleine dann zu den anderen sprechen
  • im čojč paar eine Art zu sprechen auswählen, mit Bewegung kombinieren (Geste oder Bewegung)
  • sich dem čojč Partner gegenüber stellen, sodass zwei Linien im Raum entstehen
  • Showing der Gesten und SMSn in den Linien
  • eine SMS (aus der Linie) auswählen und als Chor sprechen – mit der ganzen Gruppe Text und Geste einüben (call repeat, dann gemeinsam)

Kreatives Schreiben: Methoden die verwendet werden können: automatisches schreiben, Dialog, Monolog, Gedicht

  • Optional über Einsamkeit oder Kommunikationsprobleme schreiben

Orchester

  • Grundchor – vom Vortag, darüber kommen zwei Sprecher, die ihre kreativen Texte lesen
  • Chor wird lauter und leiser und interagiert mit den Sprechern

13:00Mittagessen

Block C: Szenenentwicklung

  • Bilden von 4 Arbeitsgruppen , die mit den Texten vom kreativen Schreiben weiterarbeiten
  • die Texte wurden von der Leitung in der Mittagspause sortiert, sodass bei jedem Arbeitsauftrag bereits Texte bereit liegen, die als Material genutzt werden können.
  1. Lied (Refrain, Text mit Rhythmen ausprobieren, dann Melodie, Kontrast dazu finden von Strophe und Refrain)
  2. Chor (Summen, gemeinsam Sprechen vs einzeln – Betonung, Tempo, Pause)
  3. SMS- Rap (mit Rhythmus anfangen)
  4. Szene mit komplizierterem Inhalt:
  • Dialogtexte
  • komplexerer Inhalt
  • Forschungsauftrag: Welche čojč Art bietet sich bei komplexerem Inhalt/ Text an?

Präsentation

Reflexion

  • Was hat funktioniert, was war gut?
  • Welche čojč Art wurde verwendet?
  • Was ist noch zu verbessern?

Zweite Runde – Szenen weiter verbessern (mehr čojč machen, Chor einstudieren, Szene einstudieren,...)

Präsentation

Lernpartnerschaften

1-Min Runde (jede Gruppe hat 1 Minute Zeit ihr Ergebnis zu präsentieren)

Kurze Diskussion

18:00 Abendessen

19:00

  • Theorie-Input – die Leitungen stellen ihr Arbeitskonzept vor:
  • Arbeiten mit klaren Blöcken (Bewegung, Stimme, Szenenentwicklung) mit immer der gleichen Reihenfolge, wodurch Transparenz geschaffen wird.
  • Die Fähigkeiten, die in den ersten beiden Blöcken (Vormittag) erlernt werden, können bereits am Nachmittag in der Szenenentwicklung genutzt werden.
  • Während die Trainingsphasen am Vormittag eher streng strukturiert ablaufen, ist der Nachmittag offener gestaltet, wo alle Teilnehmenden ihr persönlichen Stärken einbringen können.
  • Arbeit mit Ritualisierung, Wiederholung, Progression, Kombination von Elementen aus verschiedenen Einheiten
  • Erarbeiten von eher abstraktem Material (Soli, Choreos...), und konkretem (Szenen)
  • Kurze Diskussion
  • In Kleingruppen: Vorbereitungen der Anleitungen für Sonntag (2 Gruppen je Bewegung, Stimme, Szenen)
  • Vorbereitungen für die Party – immer in kleinen Gruppen werden Spiele & Aktionen für die Party vorbereitet – wichtig: Verantwortungsübernahme aller Teilnehmenden

21:00h PARTY

Sonntag

8:00 Morgentraining in tschechischer Anleitung

8:20 Frühstück

9:00 Anleitungen der Teilnehmenden

  • 2x 20 Minuten Bewegungseinheit + Reflexion
  • 2x 20 Minuten Stimmeinheit + Reflexion
  • 2x 20 Minuten Szenenentwicklungseinheit + Reflexion

Abschlussrunde – Was nehme ich mit vom Wochenende? (kurz Zeit geben zum nachdenken)

einige Stimmen:

  • Körperwahrnehmung hat sich verändert (durch Kommunikationsübungen, Manipulation Übung)
  • Erkenntnis: Es lohnt sich wirklich nachzudenken wie man was anleitet
  • Weiterentwicklung von cojc Methoden, Reflexion, Anwendung
  • Vercojcung, Aussprache, Arbeit mit SMS Texten, Anleitungsmethoden, Erfahrung Anzuleiten
  • neue Dimensionen der Kommunikation
  • Wertvolles Feedback, Motivation Tschechisch zu lernen, Inspiration
  • Einteilung des Tages in Körper, Stimme, Szenen
  • Bezug zum Lebensalltag der Jugendlichen (SMS als Textmaterial)

Wünsche:

  • mehr Zeit für Diskussion
  • Möglichkeiten der cojc Arten noch genauer erforschen
  • Halloj Wörterbuch

NÄCHSTES PROJEKT

Generace Müll

Generace Müll?
27.08.-05.09.2021
Cheb und Wunsiedel

Auf unserem Projekt stellen wir uns die Frage: sind wir nun die “Generation Müll” oder nicht? Und gibt es überhaupt einen “Schuldigen”?

NÄCHSTE AKTION

Čojč Pädagogika

Čojč Pädagogika
11. - 14.03.2021
Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Babenhausen

Ich - Wir - Diversität: Wege in eine demokratische Jugendgruppe

Logos Ziel ETZ EU EE