1.TAG

  KOMMUNIKATZE

VORMITTAG

  Ankunft am Bahnhof Alžbětín/Železná Ruda

  Willkommen am Grenzbahnhof

Die beiden Sprachgruppen bei ihrer ersten Begegnung:

  • Am Anfang stehen sie weit voneinander entfernt und präsentieren ein typisches tschechisches/deutsches Lied.

  • Sie gehen mehrere Schritte nach vorne und führen ein Ritual durch (Abfolge von 3 Gesten)

  • Sie machen wieder mehrere Schritte nach vorne, sodass sie sich an der Grenzlinie, die durch Železná Ruda verläuft, gegenüber stehen.

  • Die deutschen und tschechischen TeilnehmerInnen schenken sich gegenseitig ein kleines Geschenk im Wert von bis zu 1 Euro/30 Kronen.

  Leitungsübergabe

Der deutsche und die tschechische LeiterIn haben je eine Sanduhr in den jeweiligen Nationalfarben, die sie einander übergeben.

  Weg zum Hotel

Die TeilnehmerInnen bilden Cojc-Paare (eine deutsche und eine tschechische Person): „Gehe mit der Person zusammen, mit der du die Geschenke ausgetauscht hast“

NACHMITTAG

  Ankommen und einander Begrüßen

Im Kreis (10 Minuten)

  • Die Hände sind verschränkt, eine Faust nach der anderen wird geöffnet.

  • „Wir begrüßen uns mit den Augen“ - „pozdravíme se očima“.

  • ...mit den Händen

  • ...mit dem kleinen Finger

  • ...zwei kleine Finger

  • …mit den Ellbogen

 

 

(Aussprache) Kennenlernen

(an Hand von Zeitungen und der Spiegelübung)

  Namen nennen (5 Minuten)

  Reihum Namen sprechen.
  • „Erinnert ihr euch, wer neben euch stand?“ Die erste Person nennt den Namen der Person, neben der er/sie vorher gestanden ist. Die aufgerufene Person führt dies fort.

  Impulskreis
  • laut den eigenen Namen in Zeitlupe sprechen: z.B. „Draaazzzzaaaa“

  Salat

  • „Sucht euch den Nachbarn, den ihr auf der rechten Seite hattet und geht zu ihm.“ / „najděte souseda, kterého jste měli po pravé straně a jděte na jeho místo“

 

  Deutsche Zeitungen – Besonderheiten der tschechischen bzw. deutschen Schrift

7 binatioanle Gruppen

„Schaffen es die Tschechen, die deutschen Laute richtig auszusprechen?“

Ziel: Wörter auflisten, die anders ausgesprochen werden oder sich anders schreiben.

Material: pro Gruppe eine Zeitungsseite (deutsche Zeitung),Papier und Stift

Die Deutschen merken sich ein Wort, das für die Tschechen besonders war, dieses darf ruhig anspruchsvoll sein.

Spiegelübung: (5 Minuten)

  Bewegungen spiegeln

Die Gruppe steht sich in einer langen Gasse gegenüber:

  • „Němci vedou“, die Deutschen führen.

  • Die Leiter machen am Kopf der Reihe vor: Eine Person bewegt sich und die andere (gegenüber) macht diese möglichst exakt und möglichst gleichzeitig nach.

  • „Bitte nicht sprechen, damit man sich gut konzentrieren kann“

  • Die Leitung verteilt die Paare im Raum, sodass sie mehr Platz haben

  • Wechsel: „Die Tschechen führen“

 
Laute spiegeln
Aufstellung in einer Gasse:
  • Zunächst sprechen die Deutschen ein Wort (langsam) aus, das von den Tschechen gespiegelt, also zeitgleich (nach)gesprochen werden soll.

  • Die Leitung macht vor.

  • „Ihr müsst jetzt keine Bewegungen machen, es geht nur darum, Laute zu machen.“

  • „Wenn ihr soweit seid, könnt ihr natürlich schneller werden und langsam zur Normalgeschwindigkeit kommen.“

Satz spiegeln

„Und jetzt baut das Wort in einen Satz ein. z.B.: „die Türsteherin baut einen Deckel‘“.

Tschechische Zeitungen, Spiegeln der tschechischen Sätze

Das Vorgehen wiederholt sich: Zunächst werden wieder 7 binationale Gruppen gebildet, in denen dieses Mal tschechische Zeitungen verteilt werden. Anschließend wird die Spiegelübung ab dem Spiegeln der Laute wiederholt, mit dem Unterschied, dass dieses Mal die Tschechen führen.

 

 

 

Fanzug

Schere-Stein-Papier- Menschenzug:

Immer zwei spielen miteinander Schere-Stein-Papier, wer gewinnt hängt sich an den anderen bzw die andere hinten an und ruft ständig dessen Namen. Am Schluss bleibt ein großer Zug übrig.

ABEND

  Zungenbrecher – Präsentation

Halbkreis. Musik läuft. Ein(e) TeilnehmerIn geht in die Mitte und spricht rhythmisch zur Musik. Es wird applaudiert und dann ist die nächste Person an der Reihe. Nach einiger Zeit wird das selbe mit den während dem Abendessen gelernten Zungenbrechern gemacht.

  Kazoo-Gespräche

  Kazoo kennenlernen - Training

Kreis. Trommelmusik. Die Leitung verteilt Kazoos an die TeilnehmerInnen.

Diese bewegen sich frei im Raum.

  • Auf ein Klatschen hin sprechen sie über das Kazoo mit der nebenstehenden Personen.

  • Mehrmalige Wiederholung dieser Gespräche.

  • Dann abwechselnd ein Gespräch mit Worten und wieder eines mit Kazoo.

Präsentation: Witzige Fernseh-Untertitel (30 Minuten)

Im Halbkreis:

  • ,,Wir haben keinen Fernseher und deswegen spielen wir einen Film“

  • ,,Wir haben den falschen Kanal eingeschaltet und wir verstehen nichts, wir brauchen zwei kreative Übersetzer, deutsche und tschechische“ – Zwei deutsche führen einen Dialog auf dem Kazoo und zwei Tschechen führen einen Dialog mit Worten, danach Wechsel. Am Schluss führt ein Deutscher und ein Tscheche den Dialog.

  • „Potřebujeme 2 překladatele české a německé – 2 němci vedou dialog na Kazoo a češi vedou slovní dialog, pak obráceně. Nakonec vede dialog 1 němec a 1 čech

Erarbeitung eines Čojč-Liedes: Saky paky (5 Minuten)

Die Leitung liest eine Zeile vor – die Gruppe wiederholt.

Nach der ganzen Strophe wird jede Zeile noch einmal einzeln gesprochen, aber mit Melodie.

DAME DOJC

NACHMITTAG

  Warm-Up – Wiederholung Wortschatz

Material: Ball (ca. 30 Minuten)

Einzelarbeit:

  • „Welche Wörter hast du heute gehört? Notiere sie in dein Heft.“

im Kreis:

  • Die Gruppe wirft sich einen Ball zu. Beim Abwurf des Balles spricht man eines der aufgeschriebenen Wörter aus. Beim Bekommen des Balles wird das Wort des Vorgängers wiederholt.

Teilung des Kreises in zwei kleinere:

  • Höheres Tempo und der Kreis kann sich bewegen.

  Märchen: Schneewittchen

  Einführung – Figuren

Sitzkreis.

Material: A4-Blätter mit jeweils einem Element (Objekt/Person, z.B. Wald, Schneewittchen, Spiegel, Zwerge (7), Herren, Frauen), manchmal mit mehreren Bezeichnungen, z.B. „Königssohn, Prinz“.

Die Leitung legt die Blätter in den Kreis und spricht das Wort aus. Die TeilnehmerInnen sollen erraten, was das Wort bedeutet. Wenn es erraten wurde, dann wiederholen es alle.

Die Leitung legt den Ball auf ein Wort. Den anderen Ball hat einE TeilnehmerIn, der/diese spricht dieses Wort aus und gibt ihn dann an Jemanden weiter, der/die dann das nächste spricht. Die Leitung legt den Kartenball dann auf ein anderes Blatt.

  Einführung – Lesung interaktiv

Die TeilnehmerInnen suchen sich aus, welche der Figuren sie sein möchten. Bei manchen gibt es Mehrfachbesetzungen. z.B. der Wald: hier spielen alle, indem sie das Rauschen der Bäume mit „sch“ nachahmen.

Die Leitung liest den ersten Teil vor. Bei Nennung der besprochenen Substantive stehen die jeweiligen TeilnehmerInnen auf und spielen die Figur kurz an, teils zu Kommentaren der Leitungsperson.

Leitung: "Was ist bisher passiert?" Metaebene: Textverständnisklärung

Dann wird, wie gehabt, weiter gelesen.

CHECK CZECH

NACHMITTAG

  PRONOMEN

  Die Teilnehmer stellen sich vor und die Pronomen werden geübt

Im Kreis: (10 Minuten)

  • jedeR stellt sich selbst mit Namen vor und macht dazu eine Geste

  • dann wiederholen alle den Namen und die Geste

  • anschließend stellt erst jedeR sich und dann den Nachbarn bzw die Nachbarin rechts neben sich vor

  • eine(e) TeilnehmerIn sagt „Du“ und zeigt dabei auf jemanden aus dem Kreis und geht auf seine/ihre Position, dann ist die Person, auf die gezeigt wurde an der Reihe

  • dann: kleiner Dialog beim Zeigen: ,,Du“, – ,,Ich?,, – ,,Du,, → und wieder Platz wechseln

  • oder: ,,Du“ – ,,Ich nicht,, – ,,Du,, → nicht mehr Platz wechseln

  • jetzt können auch auf mehrere TeilnehmerInnen gleichzeitig gezeigt werden: ,,Du“ – „Ich nicht“ – ,,Sie“ - ,,Wir?“ -,,Wir nicht“ – ,,Ihr“ ...

  Körperteile

Im Kreis: (4 Minuten)

  • Wir massieren einzelne Körperteile und sprechen dabei die Worte: Backe – Kopf – Hals – Schultern – Hände ( tvář – hlava – krk – ramena – ruce )

  • einatmen in den Bauch und ausatmen 10x

  • einatmen in den Brustkorb 10x

  • einatmen in die Lungen 10x

  • einatmen mit der Nase, ausatmen mit dem Mund

  • beim Ausatmen ein Geräusch machen, wie ein Pferd beim Schnauben

  • beim Ausatmen das Geräusch eines Hubschraubers machen, dabei mit der Stimmlage variieren

  • wir bewegen unsere Körper von unten nach oben, der Ton erhöht sich dabei, dann verbeugen wir uns wieder und der Ton vertieft sich

  • ,,Wir essen eine Zitrone“ - wir machen ein verzerrtes Gesicht – „fuuuuuuuujjjjjjj“

  • Wir versuchen „řřřřřřřř -řřřřřřřřřř – řřřřřřřřřřřřřř“ auszusprechen und dabei malen wir mit der Hand ein Quadra

  Aussprache üben:

  Übung der Aussprache der tschechischen weichen Mitlaute ž,š,č,ř,ď,ť,ň

Im Kreis gemeinsam sprechen:(8 Minuten)

  • „rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr“

  • „řřřřřřřřřřřřřřřřřřřřřřřřřřřř“

  • „buřřřřřřřřřřřřřřtttttttttttttt“ dabei malen wir vor uns mit der Hand ein Quadrat

  • „třři třřřřři třiiiiii“ mit Handbewegung im Quadrat

  • „čtyřiiiii“+ Handbewegung im Quadrat

  • mit dem Arm die Bewegung einer Pendeluhr nachmachen, der Ellbogen ist gebogen und pendelt nach links und rechts

  • Pendeluhr Bewegung und „TIK ŤAK TIK ŤAK“

  • Pendeluhr Bewegung und „hodiny dělají TIK ŤAK“

  • „ŽÍŽALA“ und die Bewegung eines Regenwurms mit dem Körper nachmachen

  • „Nikdo – NIC“

  • „Čeština“

 

Familie (Germanismen )

(25 Minuten)

  Familienbild auf einem Blatt Papier

  • „TO JE TATÍNEK“auf ein Papier aufschreiben und mit einer anderen Farbe die Lautschrift notieren

  • Das gleiche mit „TO JE SYN“, „To JE DCERA“, etc

  • Übung mit dem Bild: „ Kdo je to?“ → Zuordnen der Personen zu den Sätzen

Material: für jeden ein Bild mit den Familienmitgliedern, Stift

FAMILIEN BUS

Wir haben auf einzelnen Papieren Familienmitglieder aufgeschrieben (máma (Mama), táta (Papa), syn (Sohn), dcera (Tochter)), sowie 3 verschiedene Nachnamen:

1. táta Novák/Procházka/Dvorský

2. máma Nováková/Procházková/Dvorská

3. syn Novák/Procházka/Dvorský

4. dcera Nováková/Procházková/Dvorská

Raumlauf:

  • Die Leitung verteilt die Zettel, während die Gruppe im Raum läuft. In der ersten Runde bekommen die TeilnehmerInnen nur die Familienmitglieder, in der zweiten Runde haben die Familienmitglieder verschiedene Nachnamen.

  • Auf ein Klatschen hin sollen sich die Familien hintereinander so auf den Boden setzen, als ob sie in einem Bus wären: vorne der Vater, dahinter die Mutter, dann der Sohn, dann die Tochter

Material:Zettel mit Familienmitgliedern máma, táta, dcera, syn, rodina, Zettel mit Familiennamen Novák, Dvořák, Procházka

 

Sein – být

Gemeinsames sprechen im Kreis:

  • Übung ja jsem, ty jsi, on/ona/ono je, ….

  Verben-BUS mit sein

(5 Minuten)

Auf den Blättern, die im Raum verteilt sind ist geschrieben: Konjugationsformen des Verbs sein („být“) im Präsens

Die Gruppe bewegt sich frei im Raum. Auf ein Signal (z. B. Klatschen) setzen sich alle in zwei Schlangen hintereinander wie im Bus hin. Hierbei ist die Reihenfolge: 1. Schlange (Singular): ich, du, er/sie/es, 2. Schlange (Plural): wir, ihr, sie.

Material: Blättern mit Konjugationsformen des Verbs sein im Präsens

Tagesrekapitulation

Im Kreis - ,,Was haben wir heute gemacht?“ – Antwort mit einem Wort

 

 

2.TAG

KOMMUNIKATZE

 

  STATEMENTS

  Einzelarbeit

JedeR schreibt auf ein Papier drei Aussagen über sich selbst auf.

Ich bin....

Ich habe...

Ich mag.....

 

  Kleingruppenarbeit

„Bildet Cojc Gruppen und lest und übersetzt euch die Sätze gegenseitig.“

 

  Raumlauf

Ich gehe mit meiner Aussage auf Jemanden zu und spreche den Satz, falls das auf diese Person auch zutrifft, unterschreibt dieseR.

Ich kann z.B. fragen: „Ich bin groß. Bist du auch groß?“

Wenn ich zu allen dreien eine Unterschrift habe, schreie ich „Bingo!“

  Redewendungen

Beim Essen, z.B. Beim Frühstücken, bekommt jedeR eine auf einem Papier aufgeschriebene Redewendung. „Übt bitte in eurer Freizeit die Aussprache mit euren cojc Freunden.“

„Ihr habt in Paaren Sätze, welche im Deutschen und im Tschechischen eine Entsprechung finden.“

Im Kreis wird am Ende über jede Redewendung gesprochen und übersetzt.

Germanismen

  Germanismen-Liste

Kleingruppenarbeit (30 Minuten)

Es wird eine lange Liste von Germanismen an alle TeilnehmerInnen ausgeteilt.

  • „Bildet Gruppen und sucht euch jemanden aus, mit dem ihr noch nicht zusammen wart.“

  • Jede Gruppe hat drei Minuten Zeit und sammelt Germanismen – tschechische Wörter, die aus dem Deutschen kommen.

  • ,, Wählt euch eure Top-Five der Wörter, die ihr aufgeschrieben habt!“

Material: Papier, Stift, Germanismen-Liste, Wörterbuch

  ICH BIN, ICH HABE + Germanismen

Im Kreis (15 Minuten)

  • EineR sagt ICH BIN, ICH HABE + Germanismus und dazu macht er eine Geste.

  • Der/die andere neben ihm/ihr übernimmt die Geste und verwandelt es in eine eigene und sagt ICH HABE oder ICH BIN + eigener Germanismus, usw.

 

DAME DOJC

VORMITTAG

  Warm-Up: Bis 100 zählen

Im Kreis (15 Minuten)

  • Es wird bis 100 gezählt, bei jeder Zahl wird der Ball zum nächsten TeilnehmerIn geworfen.

  • Erst im Kreis, dann im Raumlauf. Dazu spielt Musik.

  Konjugation „sein“ – Verbindung mit bekanntem Wortschatz (aus Märchen)

(45 Minuten)

Im Kreis:

  • Mit Bällen: Bei jedem Werfen: „Ich bin“ – „du bist“ – „wir sind“ etc.

  • Später: „ich bin klein“ → hinsetzen und: „ich bin groß“ → aufstehen.

Im Sitzkreis:

  • Es wird Material gesammelt: zu erst die verschiedenen Verbformen von „sein“ (inklusive verschiedener Zeitformen)

  • Anschließend werden die passenden Pronomen zu den Verbformen aufgeschrieben.

  • Dann werden noch Adjektive gesammelt, z.B. „dumm“, „schlau“ …

Progression des Ballspiels:

  • Nachdem mit der Leitung die Aussprache aller Wörter geübt wurde, stellt sich die Gruppe wieder im Kreis auf.

  • Dann wird sich wieder mit dem Ball zugeworfen und es werden bei jedem Wurf Sätze aus den erarbeiteten Wörtern gesprochen.

Märchen: Märchenfiguren spielen

Im Raumlauf:

  • Zunächst sollen sich die TeilnehmerInnen vorstellen, auf verschiedenen Untergründen zu laufen und das in der Bewegung umzusetzen. z.B.: „Wir laufen im Schlamm.“ „...auf Eis“

  • Wenn alle aufgewärmt sind, werden verschiedene Märchenfiguren aufgezählt, deren Gang es dann nachzuahmen gilt:

    • Der Jäger

    • Die dicke Stiefmutter

    • Die Zwerge

    • Die Prinzessin

    • Das Kind

    • Die Tiere

    • Der Wald

    • Eine alte Frau

    • eine Bauersfrau

im Sitzkreis:

  • Es werden Fragen zum ersten Teil des Märchens gestellt, das am Vortag gelesen wurde.

  • Dann bekommen alle TeilnehmerInnen den Text und es wird gemeinsam laut gelesen.

  • Nach einer Zeit des chorischen Sprechens werden die Rollen verteilt.

NACHMITTAG:

  Ortserkundung

Im Sitzkreis:

  • Die Leitung legt ein Plakat auf den Boden und schreibt Wörter wie „Hotel“, „Hauptstraße“ darauf. Die TeilnehmerInnen schreiben gemeinsam mit der Leitung passende weitere Wörter darauf.

Nun wird der Ort über die gesammelten Stationen abgegangen:

  • Vor dem Hotel

  • Am Rathaus

  • Die Hauptstraße

  • An der Grenze

  • Der Marktplatz

  • Am Bahnhof

An den Stationen erklärt bzw. erzählt die Leitung der Gruppe etwas zum Ort. Die TeilnehmerInnen machen sich zunächst eigene Notizen. Gemeinsam wird das Plakat beschriftet bzw. ergänzt. Die Leitung lässt der Gruppe Zeit um sich umzuschauen, die Gedanken schweifen zu lassen, den Ort auf sich wirken zu lassen.

 

 

Konjugation „müssen“

Verbindung mit bekanntem Wortschatz (aus Ortserkundung)

Zurück im Hotel:

Im Sitzkreis:

  • Die Leitung legt das Plakat auf dem Boden. Die TeilnehmerInnen üben die Formen des Verbes „müssen“ anhand der Substantive bzw. der Orte, die aufgeschrieben sind.

CHECK CZECH

VORMITTAG

  Warm-up – Raumlauf mit Springen

Die Gruppe geht zur Musik im Raum, dann springt die Leitungsperson hoch, alle versuchen gleichzeitig mit dieser hoch zu springen. Einige Zeit bestimmt die Leitung den Zeitpunkt des Sprungs, dann bestimmen die TeilnehmerInnen den Moment des Sprunges selbst.

Wichtig: Alle müssen sich konzentrieren und alle müssen gleichzeitig springen.

CUKR, KÁVA, LIMONÁDA

 Raumlauf:

  • Zunächst wird das Vorgehen des Warm-ups kurz wiederholt.

  • Dann werden die Wörter „CUKR, KÁVA, LIMONÁDA, ČAJ, RUM, BUM“ geübt– die Leitung sagt die Worte vor - mit Sprung, die TeilnehmerInnen wiederholen es zusammen

  • Dann einzeln: die Wörter sollen in der Reihenfolge wie oben gesagt werden, jedeR entscheidet sich spontan, wann er/sie ein Wort sagt. Bei jedem Wort, das gesprochen wird, soll die ganze Gruppe gleichzeitig hochspringen.

  • am Ende werden die Worte gemeinsam mit gemeinsamen Springen gesagt.

  Ochs am Berg

(20 Minuten)

Eine Person steht auf der anderen Seite des Raumes (den Anderen gegenüber mit dem Rücken zu ihnen). Diese Einzelperson sagt „ CUKR, KÁVA, LIMONÁDA, ČAJ, RUM, BUM“

In dieser Zeit versuchen die Anderen so nah wie möglich an die Person heran zu kommen.

Wenn die Einzelperson alle Worte gesagt hat, darf sie sich umdrehen. In dem Augenblick müssen alle sofort im Freeze stehen bleiben. Wenn die Einzelperson bei Jemandem eine Bewegung gesehen hat, muss diese Person wieder zur Startposition gehen.

Aufgabe ist es, die Einzelperson zu berühren.

Wir sammeln Vokabeln – Gegenstände bekleben

(15 Minuten)

„Bitte schreibt einzeln auf Klebepapiere die Namen von Gegenständen, welche sich in Raum befinden und beklebt diese Gegenstände mit dem Namen. Arbeite mit einem Wörterbuch.

Reflexion:

,,Wie soll ich mich in einer Fremdsprache orientieren?“

→ Antwort: ,,Suche dir die Worte aus, welche du am meisten brauchst!“

  Aussprache von den gesammelten Vokabeln üben

Vorbereiten

Im Kreis:

  • Den Kreis kleiner machen, dann wieder groß und dann ausatmen und das Geräusch eines Pferdes beim Schnauben nachahmen „brrrrr“

  • Alle geben sich die Hände, machen wieder „brrrrrr“ und verbeugen sich während sie die Tonhöhe senken. Beim Aufrichten wird der Ton hoch und die Hände gehen nach oben.

  • Dann soll das „brrrr“ Geräusch möglichst lange gehalten werden, ohne zwischendurch atmen zu müssen. Dabei wird mit der Hand eine acht gemalt.

  • „třřřiiii“ und vor sich ein Quadrat mit der Hand malen

  • „íííííí“

  • „a“

  • „e“ …... „pes“

  • „p“ …...“pes“

  • „i“.....“lilek“ …..“Tschechen sind faul mit der Aussprache, sage das e faul“

  • „ž“..... „žížala“ und die Bewegung eines Regenwurms nachmachen

  • „š“....“šašek“

  • „č“..... „čiči“

  • „ď“.... „dělá“

  • „ť“...... „tik ťak“

Aussprache unserer Vokabeln üben

„Jetzt versuchen wir die Aussprache unserer gesammelten Vokabeln zu üben. Wir gehen gemeinsam durch den Raum und versuchen die beschrifteten Gegenstände zu lesen.“

Negation in der tschechische Sprache

Im Kreis: (4 Minuten)

  • ,,Wir brauchen einen Gegenstand,“

  • Wir sagen ,,To je….“ (aber ist nicht wahr)und geben den Gegenstand im Kreis weiter

  • Antwort: ,,Ne, to není...“ (=Nein, das ist nicht...)

  • ,,To je“ – ,,To není“,

  • ,,to jsou” – ,,To nejsou”

  • ,,Já jsem”, –,,Já nejsem....”

Haben – Mám

  Verben BUS mit haben

Auf Blättern steht geschrieben: Konjugationsformen des Verbs haben im Präsens, Infinitivform

(5 Minuten)

  • Die Gruppe bewegt sich im Raum und versucht dabei den ganzen Raum auszufüllen und keine Lücken zu lassen. Die Leitung verteilt die Blätter zwischen den TeilnehmerInnen.

  • Auf ein Signal (z. B. Klatschen) setzen sich alle in zwei Schlangen hintereinander (wie im Bus) in der Reihenfolge, wie die Formen des Verbs hintereinander im Singular und Plural sind. Vorne sitzt der Fahrer, das Infinitiv, dann lesen die Teilnehmer die Formen vor.

Material: Blättern mit Konjugationsformen des Verbs haben im Präsens, Infinitivform

DOMINO mit Haben

Im Sitzkreis:

  • „Wir werden das DOMINO spielen“

  • Alle TeilnehmerInnen überlegen, auf welche Stelle an seinem/ihrem Körper die Leitung zwei gefaltete Blätter mit einem Papierklebeband aufkleben soll. Die Blätter sollen immer an Gegenseiten aufgeklebt werden (z.B. auf die Brust und auf den Rücken,oder auf den Kopf und auf den Fuß, etc.)

Vorsicht:

  • jedeR TeilnehmerIn bekommt jeweils ein bestimmtes Paar Blätter: 1.TN Blatt mit já mám und ty máš, 2. TN ty máš und on má, 3. on má und ona má etc. Das letzte Paar endet mit dem Blatt já mám. Gegenliegende Seiten sind wichtig für das Domino-Spiel-Prinzip.

Aufgabe ist: „du bist jetzt ein Dominostein, such einen Dominostein, der zu dir passt!“

Material: Auf den Blättern geschrieben: Konjugationsformen des Verbs MÌT (haben) im Präsens, Infinitiv + Papierklebeband

Bist du Goofy?

  Vorbereitung

Raumlauf:

  • Wir gehen mit wechselndem Tempo durch den Raum. Das Tempo ist auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 1 langsam und 5 schnell ist. Bei jedem Tempowechsel wird die aktuell zutreffende Zahl laut gesagt: Jedna, dvě tři.....

  • Tempo 0 = Freeze – die TeilnehmerInnen werden gebeten, sich umzusehen und sich zu merken, wie weit sie von den Fenstern, Stühlen, etc entfernt stehen.

  • Dann wird abwechselnd weiter gegangen und wieder gestoppt.

  • ,,Jetzt machen wir die Augen zu. Und gehen in Tempo 1.“

Bist du Goofy...?

  • Alle haben die Augen zu und gehen langsam durch den Raum, es wird von von der Leitung einE TeilnehmerIn ausgewählt, der/die jetzt Goofy ist.

  • Alle suchen Goofy, indem sie sobald sie Jemanden berühren fragen: ,,Jsi Goofy:?“ ,,Ne, nejsem Goofy“ („Bist du Goofy?“ „Nein, Ich bin nicht Goofy“)

  • Die einzige Person, die nichts antwortet ist Goofy. So wird Goofy erkannt.

  • Wer Goofy gefunden hat, wird ein Teil von Goofy und hängt sich an die Schultern am Ende der Schlange an.

„MÍT A MÍT RÁD“ (haben und mögen)

 

  • „Wenn ihr die Formen der Verben „haben“ und „sein“ kennt, dann habt ihr schon die Hälfte der tschechischer Sprache geschafft.“

  • Es wird erklärt, wie man die Formen von MÍT RÁD bildet.

  • „Bildet Paare und unterhaltet euch über das Thema

„MÍT A MÍT RÁD“ (haben und mögen)

  Das Spiel mit den Blütenblättern

  • Alle malen eine Blume auf ein Blatt Papier.

  • Wichtig: „Weniger ist mehr“. Die Blütenblätter müssen genug groß sein und dazwischen soll eine Lücke sein, sodass man die dann einzeln Blätter ausschneiden kann.

  • Die TeilnehmerInnen sollen in jedes Blütenblatt aufschreiben, was er/sie mag, bzw. nicht mag: má mě rád/a, nemá mě rád/a

  • Die TeilnehmerInnen sollen die Blütenblätter abreißen und dabei laut sagen: ,,Má mě rád, nemá mě rád“

Erklärung: Als wir klein waren, haben wir die Blütenblättern abgerissen und dabei gesagt „liebt er mich, lieb er mich nicht ….“

NACHMITTAG

  Ausflug in eine tschechische Stadt

Kleingruppenarbeit: (2 Stunden)

  • „Wir fahren jetzt nach Tschechien einkaufen – und ihr müsst für euren Einkauf nichts bezahlen! :) Kauft 3 Wörter oder Wörterverbindungen ein, welche ihr interessant findet!“

  • „Versucht die Stadt kennen zu lernen und malt einen Stadtplan.“

Stadtplan

  Arbeit mit Stadtplan auf Papier

  • Jede Gruppe sucht sich aus dem Stadtplan, den sie beim Ausflug nach Tschechien gemalt hat, 5 Orte aus.

  • „Zeichnet in euren Stadtplan einen Weg, der die 5 ausgewählten Stellen verbindet. Es soll ein Rundweg sein.“

  • „Übt die Aussprache dieser 5 Orte.“

 

  Stadtplan im Raum

  • „Dann übertragt euren Stadtplan in unseren Raum.“ Jede Gruppe stellt sich irgendwo im Raum hin. Dann bestimmt die Gruppe, auf welche Station (aus den 5) die Gruppe gerade steht. Von hier aus wird die Position der nächsten vier Stationen so bestimmt, dass die Gruppe versucht, den Weg aus dem Stadtplan ablaufen.

  • „Übt den Weg

  • „Denkt euch zu jeder Station einen Standbild aus!“

  • „Geht euren Rundweg, bleibt auf jeder Station stehen, sagt die Name der Station und macht das Standbild dazu.“

  • Alle Gruppen gehen gleichzeitig, aber es spricht immer nur eine Gruppe

Der Stadtplan wird der Gruppe „dáme dojč“ vorgestellt.

Arbeit mit dem Buch das kleine Blau und das kleine Gelb

  Kleingruppenarbeit

(60 Minuten)

  • Die TeilnehmerInnen lesen das Buch in Kleingruppen vor.

  • Dann sollen sie ihre Vorstellungen von der Geschichte austauschen und fünf Standbilder bauen, wie eine Foto-Serie. „Ihr könnt auch die Bücher zu Hilfe nehmen“.

  • Präsentation der Fotoserien.

  • Abschluss: gegenseitiges Vorlesen der Geschichte in der eigenen Sprache.

NACHMITTAG

  Spaziergang von Železná Ruda nach B. Eisenstein

Auf dem Weg von Železná Ruda nach Bayerisch Eisenstein

  Zu Beginn des Weges: Nimm dir drei Sachen mit:

  • Etwas, das rund ist

  • Etwas das ein Geräusch macht

  • Etwas, das eine Geschichte erzählt….

  • (das können dann Geschenke für den Abschied sein)

  Klangkarte: den Waldgeräuschen lauschen

Auf der Mitte des Weges im Wald an exponierter Stelle bekommen die TeilnehmerInnen den Auftrag, sich alleine eine ruhige Stelle in der Nähe zu suchen, sich zu setzen, die Augen zu schließen, zu lauschen und alles Hörbare auf einem Blatt Papier aufzuzeichnen (Geräuschkarte).

Dafür haben sie ca. 20 Minuten Zeit, sie werden gerufen, wenn die Zeit vorüber ist.

Klangkarte: Präsentation

Im Kreis:

  • JedeR sucht sich ein Geräusch aus der eigenen Karte aus. Wer eins hat, legt die Hand auf den Kopf.

  • Als nächstes gehen alle nacheinander in die Mitte und stellen ihr Geräusch mit dem ganzen Körper dar – dann setzt sich die Person, die dran war auf den Boden. Wenn alle am Boden sitzen, beginnt das gleiche rückwärts. Dabei sagen die TeilnehmerInnen, wie Ihrer Geräusch heißt (in der eigenen Sprache).

ABEND

  Modenschau

„Guten Abend, meine Damen und Herren, willkommen zum Vorbereitungsseminar zur Modenschau. Da wir sehr viele Interessenten haben, müssen wir das Seminar in drei Gruppen aufteilen. In jeder werden mindestens zwei Deutsche und vier Tschechen sein.

  • Jede Gruppe bekommt spezielle Kleidung

  • Jede Gruppe bekommt Buchstaben

  • Jede Gruppe bespricht sich, wer wessen Laufsteggang moderiert.

  • Die Tschechen dürfen tschechisch sprechen, aber setzten ihre Moderation aus deutschen Wörtern zusammen welche den gegebenen deutschen Buchstaben entsprechen. Für die Deutschen entsprechend anders herum.

  • Anschließend Präsentation.

3. TAG

DAME DOJC

VORMITTAG

  Stimmtraining

  • Wir pflücken Äpfel. 1, 2, 3, 4 …10.

  • auf der Stelle Hüpfen, sich locker machen

  • Gähnen

  • „F“: Kehren

  • „P“: etwas mit dem Handgelenk wegschütteln

  • A, e, i, o, u, ä, ö, ü, ai, oi, ou; ptk, stk im Chorkreis.

  Raumlauf – Konjugation „wollen“

(15 Minuten)

  • „Wir gehen durch den Raum, chodime po prostoru“, „jeder zählt eine Zahl, wenn 2 gleichzeitig sprechen, dann beginnen wir von vorne“. „Die Zeit zwischen den Zahlen ist genauso wichtig. Es ist wichtig, dass ihr die Energie fühlt“

  • Nun mit der Konjugation von „wollen“, frei durcheinander, wie die Zahlen: ich habe, wir haben ......

NACHMITTAG

  Märchen: Wiederholung Textverständnis

(60 Minuten)

Die TeilnehmerInnen markieren

  • Textstellen „Königin“ – „Schneewittchen“ – „Spiegel“

  • Alle Wörter, die ihnen unbekannt sind.

Die Leitung überprüft und hilft bei unbekannten Wörtern.

CHECK CZECH

VORMITTAG

  MÁM SVŮJ KSICHT RÁD – 100 zvířat (Lied)

 

Raumlauf

  • Wir tanzen auf das Lied „Mám svůj ksicht rád“ (von der Gruppe 100 zvířat)

  • Es werden Papiere mit einzeln aufgeschriebenen Wörtern aus dem Refrain in Kreis in die Mitte des Raumes verteilt.

  Im Kreis

  • Die TeilnehmerInnen bewegen sich im Kreis um die Papiere herum, das Lied wird noch einmal abgespielt. Immer, wenn die TeilnehmerInnen ein aufgeschriebenes Wort in dem Lied hören, dürfen sie das Papier mit dem Wort zu sich nehmen.

Material: Radio, das Lied ,,Mám svůj ksicht rád“, Papiere mit einzeln aufgeschriebenen Wörtern aus dem Refrain

  Farben

  Farbige Papiere

  • Farbige Papiere mit aufgeschriebenen tschechischen Namen der Farbe und Hinweise zur Aussprache liegen verteilt im Raum.

  • ,,Finde eine Farbe, welche MÁŠ RÁD“ [du magst] und stell dich dort hin.“

  • „Lies die Farbe vor

  • ,,Finde eine Farbe, welche NEMÁŠ RÁD“ (du nicht magst)

  • „Lies die Farbe vor

  • „Schreibt auf ein Klebepapier den deutschen Namen der Farbe und klebt es dazu

  • „Gehe alle Farben durch und versuch es zu lesen“, in der 2. Runde gehen alle gemeinsam und lesen es vor

Material: Farbige Papiere mit aufgeschriebenen tschechischen Namen der Farbe und mit der Aussprache, Klebepapier, Stift

Farbige Bälle

Im Kreis:

  • Die Leitung wirft einen farbigen Ball zu jemanden und sagt dabei laut die Farbe des Balls. Der Ball wird immer weiter geworfen und die Farbe gesagt. Die Leitung wirft dann mit einem anders farbigen Ball in die Runde und sagt wieder die Farbe vor. Nach einiger Zeit können mehrere Bälle gleichzeitig ins Spiel gebracht werden, sodass am Ende viele Bälle mit vielen verschiedenen Farben geworfen werden.

Farbige Bewegungen

Im Kreis:

  • Es wird eine Farbe mit einer Bewegung verbunden, die Gruppe übt die Aussprache der Farben und macht dazu die Bewegungen.

Farbiger Tanz

Im Kreis:

  • „Wir wollen jetzt mit den Farben tanzen“

  • Die TeilnehmerInnen dürfen sich nun eigene Bewegungen zu verschiedenen Farben aussuchen und diese langsam durchführen und dabei langsam die Farbe sagen.

  • Eine Bewegung soll in die andere langsam übergehen, sodass es aussieht, als ob wir tanzen würden.“

EMOTIONEN

  Emobus

,, Im unseren EMOBUS übernimmt der/die FahrerIn und die anderen Personen im Bus die Emotion/Charakter der Person, welche gerade einsteigt.

Ablauf

Szene

  • Der/die erste in der Szene ist der/die FahrerIn, er/sie kommt in einer Emotion/Haltung zum Bus, setzt sich auf den Fahrersitz und fährt los. Er/sie bleibt an einer Haltestelle stehen und eine weitere Person mit einer Emotion/Haltung steigt ein, der/die FahrerIn übernimmt die Emotion/Haltung des/der Reisenden und fährt weiter. Dann steigt wieder eine weitere Person dazu und der ganze Bus übernimmt wieder die Emotion/Haltung.

  • Wenn alle Reisenden im Bus sitzen wird wieder einzeln ausgestiegen. Und der ganze Bus übernimmt die Emotion/Haltung der aussteigenden Person.

Varianten

  • Wenn der Bus voll ist, steigen alle Reisenden an der nächste Haltestelle aus, einer nach dem anderen. Es ist das gleiche Prinzip wie oben, aber der Ablauf wird verkürzt.

  • In der 2. Runde soll versucht werden, eine Eigenschaft auszuwählen, die sich auf eine Person bezieht (z.B.: groß/klein, alt/jung, etc)

Schreibt in eurer Sprache 2 Wörter zu den Themen...

  • EMOTION

  • GRÖSSE

  • ALTER

  • QUALITÄT

Übersetzt es ins Tschechische

In Paaren üben: ,,já jsem“(Ich bin) + Wort...

Das Buch MALÝ MODRÝ MALÝ ŽLUTÝ

„Lest das Buch durch und versucht, die Geschichte zu verstehen. Was Ihr nicht versteht könnt ihr euch selber ausdenken.“

„Wir arbeiten ohne Wörterbücher“

NACHMITTAG

  Dobrý den, pojďte ven (Guten Tag, kommen sie heraus)

  • ,,Dobrý den, pojďte ven......,,Na shledanou, háre stranou“ („Guten Tag, kommen sie heraus, Auf Wiedersehen, Haare auf die Seite“)

  • Alle TeilnehmerInnen, außer einer Person, stehen im Kreis. Der/die eine läuft um den Kreis außen herum und tippt irgendjemanden an. Sie schütteln sich die Hand und sagen beide: „Dobrý den, pojďte ven“.

  • Dann laufen sie beide um den Kreis herum (jedeR in eine andere Richtung) und wenn sie sich wieder treffen, geben sie sich wieder die Hand und sagen: „Na shledanou, háre stranou“

  • Dann laufen sie zurück und versuchen zu erst die freie Stelle im Kreis zu besetzen.

  • Wer verloren hat, läuft außen um den Kreis herum. Und das Spiel geht weiter…

4.TAG

  KOMMUNIKATZE

VORMITTAG

  Warm-Up: Steinkampf

,,Findet einen Stein in Größe einer Haselnuss.“

  Beim Raumlauf:

Erst erforschen wir alle gemeinsam verschiedene Bewegungen mit Steinen: z.B. Hochwerfen und wieder fangen, den Stein auf Hand legen und verschiedene Bewegungen mit ihm machen.

Im Kreis:

  • EinE TeilnehmerIn zeigt auf eineN andereN, sagt „Ich dich“ und nimmt den Platz der Person im Kreis ein, usw.

  • Dann stehen alle wieder im Kreis und sehen sich in die Augen. Wenn sich zwei Augenpaare treffen, dann fordern sie sich heraus.

  • EineR der beiden sagt ,,Ich vordere dich heraus“ und beide gehen in die Mitte des Kreises, verbeugen sich – dann gehen die beide zurück.

  • Nachdem das eingeübt ist, können bei den Herausforderungen Duelle stattfinden: Beide legen ihre Steine auf ihre Handrücken und versuchen, den Stein der/des Anderen zu Fall zu bringen, ohne den eigenen Stein zu verlieren.

 

Das Finale, jeder kämpft gegen jeden

Alle dürfen sich frei im begrenzten Spielfeld bewegen, das nach und nach immer kleiner wird. Jeder kämpft gegen jeden, wenn der eigene Stein fällt, wird man zum Zuschauer.

 

 

Stern – eine illustrierte Geschichte über einen Mann und ein Stern

  Einzelarbeit – Kennenlernen der Geschichte

(40 Minuten)

Im Sitzkreis:

  • „Pavel Čech ist ein tschechischer Illustrator, er illustriert hauptsächlich für die Kinder“

  • JedeR bekommt ein Blatt mit den 5 Bildern

  • ,,Schaut euch die Bilder an und schreibt zu jedem Bild zwei Sätze in eurer Muttersprache, ihr habt dafür 15 Minuten Zeit“.

  Kleingruppenarbeit – Übersetzen der Geschichte

Bildet sprachlich gemischte Gruppen mit je 3 Personen

  • JedeR hat eine Geschichte von 10 Sätzen aufgeschrieben. „Ihr habt in eure Gruppe einen Helfer bzw eine Helferin, die euch beim übersetzen helfen. Bitte sprecht nicht Englisch... Wenn ihr fertig seid, lest euch die Geschichte gegenseitig vor und lasst euch korrigieren, übt die Aussprache.“

 Präsentation – Standbilder

„Jetzt habt Ihr eine deutsche und eine tschechische Version eurer Geschichte. Jede Gruppe zeigt in 10 Standbildern die Geschichte und kann dazu erzählen – Tschechen auf deutsch und Deutsche auf Tschechisch.

NACHMITTAG

  Abschied

Am Bahnhof

Es wir das gleiche Ritual, das nach der Ankunft durchgeführt wurde, wiederholt, aber in umgekehrter Reihenfolge.

 

  Leitungsübergabe

Die Leitungen geben sich die Sanduhren in den Nationalfarben zurück.

 

  Das Ritual

Die beiden Sprachgruppen stehen sich an der Grenzlinie gegenüber, verabschieden sich und führen folgende Aktionen durch:

  • Folge von 3 Gesten

  • sie machen mehrere Schritte nach hinten

  • ein typisches tschechisches/deutsches Lied

  • Dann gehen die Gruppen auseinander....

CHECK CZECH

VORMITTAG

  Zahlenübung - Klobouk, hůl, chleba, sůl

  • Es wird zunächst folgender Satz im Kreis geübt: „klobouk a hůl a chleba a sůl a arizooonaaaaa dopředu dozadu doprava doleva“

  • Dann werden die Zahlen wiederholt.

  • Anschließend gehen alle in einer Schlange, zählen bis 10 und sprechen dann den Satz.

  • Bei „dopředu dozadu doprava doleva“ (nach vorne, nach hinten, nach rechts, nach links) geht man bei jedem Wort einen Schritt in die entsprechende Richtung.

  Raumlauf mit Nummern

Es Läuft Musik, die Gruppe bewegt sich im Raum:

  • alle springen gemeinsam hoch

  • alle zählen gemeinsam bis 10

  • ohne Reihenfolge: Wer will, sagt eine Zahl uns springt dabei hoch.

 

Aufzug

  Wortschatz Rekapitulation - Vorbereitung für den Aufzug

(45 Minuten)

Im Kreis:

  • „Setzt euch, schließt die Augen und denkt nach, welche Wörter ihr schon kennt“

  • „Dann schreibt diese Wörter einzeln auf und legt die Papiere in die Mitte unseres Kreises. Ihr könnt die Wörter auch so schreiben, wie man sie hört.“

  • „Jeder sucht sich 4 Worte aus, liest sie den Anderen vor, übersetzt es und schreibt jedes Wort einzeln auf ein Klebepapier“

Material: Papier, Filzstifte , Klebepapier

Ablauf AUFZUG

  • Zwei Freiwillige treffen sich im Aufzug und versuchen, einen Dialog zu führen.

  • JedeR Freiwillige hat auf jedem Arm ein tschechisches Wort aufgeklebt.

  • Alle mitfahrenden versuchen deutsche Sätze zu bilden, aber sollen die tschechischen Worte, die auf den eigenen Armen kleben, integrieren.

  • Die Aufgabe ist, alle Worte loszuwerden. Allerdings darf jedeR nur einen (beliebig langen) Satz sagen.

Fake- Tai-Chi

  • Die TeilnehmerInnen bilden im Raum ein Quadrat aus Reihen und Spalten. Alle schauen in die gleiche Richtung.

  • Alle bewegen sich gleichzeitig, die Bewegungen und Drehungen bestimmt zunächst die Leitung. Später dann die Person, die ganz vorne steht (in der Richtung, in die gerade alle schauen).

  • Ziel ist es, das Ganze so aussehen zu lassen, als ob die Gruppe Tai-Chi üben würde.

  • Nach einer Weile bekommen die TeilnehmerInnen die Aufgabe, die Bewegungen weiter zu machen und dabei in kurzen Sätzen eine Geschichte zu erzählen. JedeR entscheidet für sich, wann er/sie was sagen wird.

Statt der Geschichte denkbar:

  • Brief vorlesen

  • Gedicht vortragen

  • ...

übliche Fehler:

  • Die führende Person bewegt sich zu schnell, oder macht körperlich schwierige Posen, welche die Anderen nicht nachmachen können.

  • Die TeilnehmerInnen sind unaufmerksam.

  • Die Geschichte wir nicht fließend erzählt.

NÄCHSTES PROJEKT

Generace Müll

Generace Müll?
27.08.-05.09.2021
Cheb und Wunsiedel

Auf unserem Projekt stellen wir uns die Frage: sind wir nun die “Generation Müll” oder nicht? Und gibt es überhaupt einen “Schuldigen”?

NÄCHSTE AKTION

Čojč Pädagogika

Čojč Pädagogika
11. - 14.03.2021
Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Babenhausen

Ich - Wir - Diversität: Wege in eine demokratische Jugendgruppe

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