Begrüßung und Kennenlernen

Die Teinehmenden gehen auf der Wiese durcheinander und achten darauf den gesamten Raum auszufüllen, keine Lücken zu lassen. Die Projektleitung sagt verschieden intensive Begrüßungen an, die die Teilnehmenden dann während dem Raumlauf ausführen (Augenkontakt, Winken, Hand geben, Umarmen).

Dann wird ein Zettel mit Germanismen im Tschechischen ausgeteilt und alle Teilnehmenden suchen sich einen Germanismus aus, der mit dem gleichen Anfangsbuchstaben beginnt wie sein/ihr Name. Daraufhin überlegen sie sich eine Bewegung dazu.

Kennenlernspiel im Kreis: Die Teilnehmenden sagen ihren Namen, den Germanismus und machen die Bewegung dazu (Bsp.: Ich bin Moritz und habe eine mašina/ Ja jsem Moritz a mám mašina). Der nächste wiederholt alle Namen, Germanismen und Bewegungen. (Das ist Moritz, er hat eine mašina, ich bin …, ich habe…).

 

aus Zeitungen diakritische Zeichen der jeweils anderen Sprache identifizieren

Die deutsch-tschechischen Tandems sitzen zusammen im Gras. Jeder deutsche bekommt einen Teil einer tschechischen, jeder Tscheche einen Teil einer deutschen Zeitung. Jeder soll den eigenen Teil der Zeitung lesen. Hierbei geht es nicht um das Verstehen der Texte, sondern darum, dass man die besonderen Zeichen in der anderen Sprache im Text sucht und heraus schreibt. Innerhalb der Tandems helfen sich die Jugendlichen und klären sich über Sinn, Zweck und Aussprache der gefundenen diakritischen Zeichen auf.

Nachdem die Aufgabe erledigt worden ist, kommen alles Tandems nacheinander an einen Flipchart/Tafel und schreiben die gefundenen diakritischen Zeichen aus der Fremdsprache darauf. Die Leitung erklärt dann allen die Aussprache der jeweiligen diakritischen Zeichen, schreibt sie daneben und alle wiederholen diese laut und deutlich.

Bsp.: č (tsch)

ie (í)

Vorstellungsvokabular

An der Tafel stehen folgende Floskeln im Deutschen:

Ich bin..

Ich komme aus…

Ich mag gerne…

Ich kann…

Im Kreis stelle sich nacheinander alle mit diesen Sätzen vor. Dies geschieht Satz für Satz in vier Runden.

Die Teilnehmenden wiederholen dabei das, was die Vorherigen gesagt haben. Die dazugehörigen Floskeln stehen ebenfalls an der Tafel:

Das ist…

Er/Sie kommt aus…

Er/ Sie mag gerne…

Er/ Sie kann…

In einem nächsten Schritt gehen die Teilnehmenden im Raumlauf. Wenn sie sich treffen, spielen sie kleine Dialoge, in denen sie sich gegenseitig Fragen stellen und diese beantworten. Die Fragen stehen an der Tafel:

Wer bist du?

Woher kommst du?

Was magst du gerne?

Was kannst du?

Ziel dieser Methode ist zum einen, dass die Teilnehmenden diese wichtigen deutschen Floskeln erlernen, anwenden und memorieren. Zum anderen sollten die ProjektleiterInnen dabei auf die korrekte Aussprache achten und diese auch verbessern. Des Weiteren erlernen sie dadurch spielerisch die drei Singularformen der wichtigen Verben sein, kommen, mögen, können, mit denen man später weiterarbeiten kann. Und diese Übung hat noch den schönen Nebeneffekt, dass die Teilnehmenden ungezwungen und spielerisch ins Gespräch und in die fremde Sprache kommen.

 

Tabu mit deutschen Lieblingswörtern

Die tschechischen Teilnehmenden haben fünf Minuten Zeit, sich ein deutsches Lieblingswort auszudenken und sich zu überlegen, wie sie es darstellen könnten. Nacheinander stellen sie ihr Lieblingswort nach den Taburegeln dar (man darf Synonyme etc. verwenden, das Wort selbst aber nicht) und die anderen erraten das Wort. Bei schwierigen Worten hilft die Projektleitung.

 

Missverständnisimprovisation

Danach denken die Teilnehmenden darüber nach, wann er oder sie in Interaktionen mit Deutschen schon einmal Missverständnisse erlebt hatte. Dann werden Zweier- oder Dreiergruppen gebildet, die eine Szene zu dem auserwählten Missverständnis ausarbeiten. Die Szenen zu den Missverständnissen werden vorgespielt, die Aufgabe der anderen ist dabei, konzentriert zuzuschauen und zu überlegen, an welchen Punkt man das Missverständnis wie auflösen könnte. Die Szene bekommt von den Akteuren einen Titel. Dann wird die Szene nochmals gespielt und eine/r aus dem Publikum klatscht an der Stelle, an der das Missverständnis, seiner/ihrer Meinung nach, zu lösen ist in die Hände und geht in die Szene, löst diejenige Figur ab, der er eine Lösung der Situation zutraut, und spielt die Lösung. Der Titel der Szene und die Lösungsvorschläge werden aufgeschrieben. Dieses Szenario wiederholt sich bei jeder Szene. Nachdem alle Szenen gespielt worden sind, werden die Missverständnisse und die möglichen Lösungen nochmals durchgesprochen und diskutiert.

 

Verbmaschine mit Lied

Die Teilnehmenden sitzen bequem auf dem Boden, schließen die Augen und hören zwei Mal das Lied „Steh auf, wenn du am Boden bist“ (Die Toten Hosen). Beim dritten Mal Hören kommt die Aufgabe hinzu, dass man versuchen soll, etwas zu verstehen. Langsam sollen alle wieder zu sich kommen, die Augen öffnen, dann wird der Text ausgeteilt. Das Lied wird nochmals angehört und der Text gelesen

Dann lesen die Teilnehmenden nacheinander je einen Satz des Liedes vor, bis der Ganze Text gelesen und von allen die Aussprache verbessert wurde. Dann wird das Lied gesungen.

Nun werden die diakritischen bzw. schwierigen deutschen Laute aus dem Lied und die entsprechenden tschechischen Laute daneben in Klammern an die Tafel geschrieben.
Bsp.: - z (c), ie (í), st (št), eh (é), v (f)

Die Gruppe wird in Dreiergruppen aufgeteilt, der Arbeitsauftrag ist, die o.g. Laute im Text zu markieren und die Laute werden von allen im Chor ausgesprochen und wiederholt.

Der zweite Arbeitsauftrag ist, die Verben in konjugierter Form aus dem Text zu suchen, diese werden auf Karteikarten geschrieben. Hierauf werden die Verbformen zu einem Schema Singular und Plural angeordnet. An der Tafel werden die Verben „sein“ und „stehen“ exemplarisch mit der Gruppe im Singular und Plural konjugiert, sowie der Infinitiv und Imperativ aufgeschrieben.

In der Pause ordnet die Projektleitung die Karteikarten mit den Verben nach Formen und verteilt sie auf dem Boden. Es entsteht folgendes Schema an der Tafel:

1x Dirigent

2x 1.Person Sg. 2x 1.Person Pl.

2x 2.Person Sg. 2x 2.Person Pl.

1x 3.Person Sg. 1x 3.Person Pl.

Die Teilnehmenden suchen sich ihr Lieblingsverb aus. Die Person, die beginnt ist der Dirigent bzw die Dirigentin und nennt sein/ihr Lieblingsverb im Infinitiv. Die Gruppe stellt sich nach dem abgebildeten Schema auf und auf Zeichen des Dirigenten hin, nennen sie ihre Konjugationsform. Abgeschlossen wird der Durchgang vom Dirigenten mit der Imperativform. Dann nimmt der Dirigent die Position von einem der anderen Teilnehmenden ein und alle rücken einen Platz weiter, sodass jedeR im nächsten Durchgang eine andere Konjugationsform des selben Verbs sagen muss.

Nach einigen Durchläufen können Dirigent und Verb wechseln.

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2048 Human Radikal

2084: humán radikál
18.-31.05.2021
auf Zoom und Telegram

Wie viel Radikalität steckt in mir, in dir, in jedem von uns? Gemeinsam erarbeiten wir daraus ein interaktives Theaterstück!

 

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