KOMMUNIKATZE

1. Ankommen

Erste Begrüßung mit Musikinstrumenten

Material: jedeR TeilnehmerIn hat ein Musikinstrument (klein, höchstens eine Gitarre, besser Ukulele)

Form: zwei gegenüberstehende Linien - eine Linie Tschechen, die gegenüberstehende Linie bilden die deutschen Teilnehmenden

Beide Gruppen bilden 2 Linien. Stehen gegeneinander. Mit / durch eigene Musikinstrumente stellen sich abwechselnd Teilnehmenden vor. D.h. einer stellt sich mit einer kurzen Komposition/Begrüßung vor und alle Anderen grüssen ihn/antworten auch mit Instrumenten, bzw. Sie wiederholen das Gehörte mit ihren eigenen Instrumenten.

Zweite Runde: Abwechselnd (einmal ein Teilnehmder aus der tsch. Linie, einmal ein dt. Teilnehmer aus der dt. Linie) stellen sich mit Namen vor: “Ahoj, já jsem Pavel.”

Die Gruppe antwortet: “Ahoj Pavel!” (es wird auf den Vokativ verzichtet.)

2. Gemischte Sitzordnung

Form: Animationskreis

Material: laminierte Kärtchen mit tsch., bzw. Dt. Flaggen. Die Kärtchen mit jeweiligen Flaggen sind mit Ziffern versehen, jeweils nach der Anzahl der tsch., bzw. Dt. Teilnehmenden.

Jeder Tscheche bekommt ein laminiertes Kärtchen. Auf dem Kärtchen ist eine Zahl und die deutsche Flagge. Dt. Teilnehmenden bekommen auch die Zetteln bloss mit tsch. Flagge und einer Zahl.  Im Kreis geht die 1. Person auf jemanden anderer Nationalität zu und übergibt ihm ihren Zettel. Das ist die Sitzordnung. 1 tsch. Teilnehmer sitzt gleich neben dem dt. Teilnehmer mit derselben Nummer. Es wird zum Ritual. Man kann das für alle gemeinsamen Essen einführen.

3. Bei dem ersten Essen

Material: dt. Und tsch. Geflügelte Worte/Sätze

Auf die Sitzplätze im Esssaal verteilt die Projektleitung vorher die geflügelten Worte, abwechselnd: einmal Deutsch einmal Tschechisch. Die dt.-tsch. Paare (nach der Sitzordnung mittels den Flaggen) bringen sich die Bedeutungen bei. Es ist ein Sprechanlass zum Mittagessen und auch danach.


Die Sitzordnung wird solange durch die Flaggen gesteuert, bis sich die Gruppe anwohnt, gemischt zu sitzen.

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4. Ritual mit dem Koffer-Packen

Material: Koffer, bunte Zettel, Stifte

Raumform: Stuhlkreis

Jeden Abend wird rekapituliert, was man am Tag gelernt hat.

Alle, die LeiterInnen auch, schreiben auf ein stylish-Paper (stylish-Paper = bunt mit einem eigenem “Tag”/Unterschrift) jeweils auf ein buntes Blatt ein Wort in der Fremdsprache, das sie an dem Tag gelernt haben. Die Wörter werden in einen Koffer eingesammelt. Zum Projektabschluss werden die Wörter aus dem Koffer ausgepackt, gesichtet. Die AutorInnen sichten ihre Wörter und entscheiden, welche Wörter sie behalten oder an andere Teilnehmende verschenken wollen.

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Aufbauvariante:

Party mit dem Thema Reisen und dem Spiel “Ich packe meinen Koffer”

Eine andere Variante, wann und wie mit den Wörtern gearbeitet wird, ist z.B. Party am letzten Abend (haben wir in Kommunikatze probiert)


Form: Animationskreis
- eine Runde „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ mit Gegenständen (zur Einführung
  für die tschechischen Schüler)

  • zweite Runde „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ mit Worten, Sätzen, Sprache
  • Gedankenreise „wir werden die Zivilisation verlassen, das einzige, das wir dort draußen haben, ist unsere Gruppe, unsere Sprache und unsere Fantasie, von der wir uns nähren können     -> zweisprachig (wird übersetzt)
       -> die anderen aus Leitung holen währenddessen die beiden Körbe mit Verpflegung in den Raum, stellen ihn sichtbar hin und legen die „Spur“ zum Lagerfeuer
       -> Kinder sollen, wenn sie aus Gedankenreise zurückkommen, schon in diesem Reisesetting   sein


wir gehen als Prozession nach draußen zum Lagerfeuer (Schlechtwettervariante: Spot in der Mitte des Kreises im Raum als Lagerfeuer)

dort herum stehen im Kreis Stühle


Party


-> Ein-Satz-Geschichten am Lagerfeuer (werden Nachmittag nach der Cham-Erkundung
    eingeführt)
-> singen
-> sprechen/ Unterhaltungen
-> „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ (mit Worten, Sätzen)

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5.Verschiedene  Begrüßungen  kennenlernen


Die Cz und D Teilnehmer stehen in 2 Reihen gegenüber, jeweils  mit einem gleichsprachigen Projektleiter.

Ein Projektleiter ruft eine Begrüßung in eigene Sprache und macht dazu eine Bewegung,  die Teilnehmenden aus der gleiche Reihe wiederholen, dann der andere Projektleiter ruft die gleiche Begrüßung in eigene Sprache und macht dazu die gleiche Bewegung,  die Teilnehmenden aus der gleiche Reihe wiederholen.

Zb. Die Reihe mit D- TN:  “Guten morgen!” (+ D- TN recken sich)  X  “Dobré ráno!” + (+ CZ- TN recken sich)

Die Reihe mit CZ - TN Ahoj (+ CZ- TN winken)  X  Hallo! (+ D- winken)


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6. Cham erkunden - Bauermarkt

Material: jedeR TeilnehmerIn braucht einen Kuli und sein/ihr Notizheft

Chamer Bauernmarkt zu erkunden in Kleingruppen, am besten in dt.-tsch. Paaren.

Der Auftrag ist:

Gehe mit deinem Partner den Markt durch, schaut euch gemeinsam die Produkte an. Diejenigen, die euch besonders gefallen oder auffallen, wo ihr neugierig seid, wie man das in der Fremdsprache sagt, lasst euch gegenseitig übersetzen. Es sollen mindestens 5 Wörter aus dem Markt sein, schreib alle in dein Notizheft auf samt der Übersetzung.


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Form: dt.-tsch. Paare, im Raum/auf dem Gelände verteilt, so dass sich die AG nicht stören.

Die Projektleitenen helfen nach einiger Zeit in Zwischenproben mit Regieanweisungen

  1. Showing

Form: Bühne

Alle Gruppen zeigen ihre Szenen.Die Erarbeitungsphase:

  1. Vorstellen der Werkstätten

Form: Kreis

TN bilden dt.-tsch. Paare. Suchen sich eine der Werkstätten/Modus aus. Üben gemeinsam eine kurze Szene. Die Bedingung ist, beide sollen zumindest 3 Wörter aus dem Besuch des Marktes während ihrer Szene einsetzen.

Werkstätten:

  1. Gebärdensprache - abwechselnd erzählen die Spieler in der Muttersprache, aber mit Einsatz von den 3 Wörtern in der Fremdsprache, was sie auf dem Markt gesehen, gemacht etc. haben. Die Erzählung kann sich aber muss nicht doppeln, ergänzen. Es können aber auch zwei unterschiedliche Erzählungen sein. Es ist auch variabel, ob die ganze Erzählung in der Gebärdensprache passiert, oder ob nur die drei Fremdwörter “‘übersetzt” werden.
  2. Teleshopping alá Horst Fuchs - das Ziel der Szene ist, für einen besonderen Produkt mit skurrilen/lustigen/praktischen Eigenschaften aus dem Markt zu werben. Die PL fassen die wichtigsten/spezifischen Merkmale des Teleshoppings zusammen: Wiederholungen, Slogans, Telefonnummer (z.B. der erste, der uns in den nächsten 5 Minuten anruft, bekommt eine Wunderpfanne mit goldenem Deckel), aufgeregte Stimme, Assistenz, Lächeln…(ein Beispiel von Teleshopping mit H. Fuchs: https://youtu.be/MfPn4ZQJRQA)
  3. Rückwärts spielen - die Spieler erarbeiten eine kurze Szene aus dem Markt und spielen sie rückwärts
  1. Szenen entwerfen


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CHECK CZECH

1.Mít / mít rád mit gekauften Sachen aus dem Bauernmarkt

Leitung kauft auf dem besuchten Bauernmarkt Lebensmittel ein


  1. Die Gegenstände liegen in der Mitte und jedeR TN sucht sich einen Gegenstand aus.

Dann wird ins Wörterbuch nachgeschaut, wie es auf Tschechisch heißt und auf einen DIN A4 Zettel geschrieben .

Jeder stellt sein Lebensmittel den Anderen vor:

  • 1. Runde: “ Já mám…..” z.B.. “Já mám okurka”
  • 2.  Runde: “ Já mám…..” “Co máš ty?” z.B. Já mám chleba, co máš ty?”
  • 3. Runde: es wird zu jemandem  im Kreis geredet, “Já nemám….. (das Gegenstand des Nachbarn)”, “Já mám ……..”

z.B.”Já nemám banán (und mit dem Finger zeigen auf denjenigen, der eine Banane hat), já mám rajče. Co máš ty?”


Dann werden die Gegenstände auf Boden gelegt, die TN rücken im Kreis um 2 Plätze und wieder wird geübt  “Já nemám….. (den Gegenstand des Nachbarn)”, “Já mám ……..”  z.B. “Já nemám rajče, já mám mléko”


Dann werden neue Gegenstände genommen und im Wörterbuch nachgeschaut

  • 1. Runde wieder dem Anderen TN vorstellen
  • 2. Runde: 2 Pers.  “My máme ……. Co máte vy?” My máme rajče a mléko, co máte vy?”
  • 3. Runde: My nemáme ….. (die Gegenstände von dem vorherigen Paar), My máme” z.B. “ My nemáme chleba a máslo, my máme rajče a mléko.”
  • 4. Runde:  beliebige Reihenfolge im Kreis  “Já nemám….. (den Gegenstand des Nachbarn)”, “Já mám  My máme……Vy máte…....”
  1. B)  Dann werden die Verbformen Mít und das Negativ in die Hefte geschrieben sowie alle gesammelten Wörter aus dem Bauernmarkt.



  1. C) TN malen selbst auf DIN A4 ein Herz und einen Mülleimer


Ihre Aufgabe ist, in das Herz aufzuschreiben, was er /sie mag (die Gegenstände aus dem Bauernmarkt) , und in den Mülleimer was er / sie  nicht mag: mám rád/a, nemám rád/a

TN sollen versuchen, die Sachen aus dem Mülleimer mit jemand Anderen zu tauschen, sodass am Ende das Herz voll ist und Mülleimer leer.

Bei der Tauschaktion gehen die TN durch den Raum und führen mit jemand Anderen, dem sie begegnen, einen Dialog vor. Dabei wird benutzt: Co nemáš rád? Nemám rád …….  Co máš rád? Mám rád ……

Zb.     A: “ Ahoj, já nemám rád mrkev, okurek a brambory. Co máš rád ty?”

    B:” Já mám rád mrkev. Nemám rád mléko, máslo a brambory.

    A: Já mám rád máslo….

A Schreibt in das Herz máslo und löscht aus dem Mülleimer  mrkev und B schreibt in das Herz mrkev und löscht aus dem Mülleimer máslo.



Wichtig: „Das Herz und der Mülleimer sollen jeder über die komplette Hälfte des DIN A4 gemalt werden, das innen drin genug Platz ist zum Reinschreiben.  


Material: Papier  + Stifte + Buntstifte + Filzstifte


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DAME DEUTSCH

  1. Tabu mit deutschen Lieblingswörtern und Improvisation Missverständnisse

Die tschechischen Teilnehmer haben fünf Minuten Zeit, sich ein deutsches Lieblingswort

auszudenken und sich zu überlegen, wie sie es darstellen könnten. Einer nach dem anderen stellt

sein Lieblingswort nach den Taburegeln dar (man darf Synonyme etc. verwenden, Wort selbst aber

nicht) und die anderen erraten das Wort. Bei schwierigen Worten helfen die Projektleiter.

Danach denkt jeder Teilnehmer darüber nach, wann er oder sie in Interaktionen mit Deutschen schon

einmal Missverständnisse erlebt hatte oder in welchen Interaktionen er oder sie sich solche

vorstellen konnten. Dann werden Zweier- oder Dreiergruppen gebildet, die eine Szene zu dem

auserwählten Missverständnis ausarbeiten. Die Szenen zu den Missverständnissen werden

vorgespielt, die Aufgabe der anderen dabei ist, konzentriert zuzuschauen und zu überlegen, an

welchem Punkt man das Missverständnis wie auflösen könnte. Die Szene bekommt von den

Akteuren einen Titel. Dann wird die Szene nochmals gespielt und eine/r aus dem Publikum klatscht

an der Stelle, an der das Missverständnis, seiner/ihrer Meinung nach, zu lösen ist in die Hände und

geht in die Szene, löst diejenige Figur ab, der er eine Lösung der Situation zutraut, und spielt die

Lösung. Der Titel der Szene und die Lösungsvorschläge werden aufgeschrieben. Dieses Szenario

wiederholt sich bei jeder Szene. Nachdem alle Szenen gespielt worden sind, werden die

Missverständnisse und die möglichen Lösungen nochmals durchgesprochen und diskutiert.

Dauer: ca. 2,5 h





2. Verbmaschine

Kreisstruktur. Jeder Teilnehmer soll sich einen bequemen Platz suchen, es sich dort bequem machen und die Augen schließen. Daraufhin hören sie sich zweimal hintereinander das Lied „Steh auf, wenn du am Boden bist“ (Die Toten Hosen) an. Beim dritten Mal Anhören kommt die Aufgabe hinzu, dass man versuchen soll, etwas zu verstehen. Langsam sollen alle wieder zu sich kommen, die Augen öffnen, dann wird der Text ausgeteilt. Das Lied wird nochmals angehört und die Teilnehmer sollen den Text dazu lesen.


Hierauf wird Satz für Satz laut vorgelesen. Jeder Teilnehmer liest einen Satz vor. Die Projektleitung arbeitet an der Aussprache der einzelnen Teilnehmer. Danach wird der Text wahlweise nochmals angehört und die Teilnehmer dürfen mitsingen.

Nun werden die diakritischen bzw. schwierigen deutschen Laute aus dem Lied an die Tafel

geschrieben und die entsprechenden tschechischen Laute daneben in Klammern geschrieben.


Bsp.: - z (c), ie (í), st (št), eh (é), v (f)


Die Gruppe wird in vier Dreiergruppen aufgeteilt, der Arbeitsauftrag ist, die o.g. Laute im Text zu markieren und die Laute werden von allen im Chor ausgesprochen und wiederholt. Der zweite Arbeitsauftrag ist, die Verben in konjugierter Form aus dem Text herauszusuchen, diese werden in der konjugierten Form auf Karteikarten geschrieben. Hierauf werden die Verbformen zu einem Schema Singular und Plural angeordnet. An der Tafel werden die Verben „sein“ und „stehen“ exemplarisch mit der Gruppe im Singular und Plural konjugiert, sowie der Infinitiv und Imperativ aufgeschrieben.

In der Pause ordnet der Projektleiter die Karteikarten mit den Verben nach Formen und verteilt sie auf dem Boden. Er zeichnet folgendes Schema auf die Tafel:


1x Dirigent


2x 1.Person Sg. 2x 1.Person Pl.

2x 2.Person Sg. 2x 2.Person Pl.

1x 3.Person Sg. 1x 3.Person Pl.


Jeder Teilnehmer sucht sich nach der Pause ein Lieblingsverb aus. Dann nimmt die Gruppe die oben aufgezeichnete Stellung ein. Der Dirigent ist derjenige, der mit seinem Lieblingswort vor dem Spalier steht. Er beginnt die Verbmaschine mit dem Infinitiv des Verbes, dann geht er zu den Personen der 1.Person Sg., diese sagen das Verb in 1. Person Sg., daraufhin geht Dirigent weiter zu den Personen der 2.Person Sg., diese sagen das Verb in 2. Person Sg., dieses Szenario geht weiter bis zur 3.Person Pl., Dirigent beendet urchlauf mit der Imperativform des Verbs. Daraufhin geht Dirigent auf die Position der 1.Person Sg., alle rücken um eine Position auf und die 3.Person Pl. wird zum neuen Dirigenten. Nach diesem Muster geht die Verbmaschine weiter bis alle dran waren und wieder in der

Ausgangsposition stehen. Je nach Zahl der Teilnehmer kann das Schema variieren und angepasst werden. Allerdings muss jede Position mindestens einmal besetzt sein.

Die Durchläufe werden öfters wiederholt und geprobt, damit der Ablauf sitzt und die Konjugation der

Verben sitzt.

Dauer: ca. 2,5-3 h (+Pause)

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NÄCHSTES PROJEKT

2048 Human Radikal

2084: humán radikál
18.-31.05.2021
auf Zoom und Telegram

Wie viel Radikalität steckt in mir, in dir, in jedem von uns? Gemeinsam erarbeiten wir daraus ein interaktives Theaterstück!

 

NÄCHSTE AKTION

Open Call für Grenzlandreisen

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