Čojč Pädagogika

 

Inklusion: Mit Theater bariérami bewegen?

18.-21.11.2021 auf der Saldenburg

Inklusion wird als Schlagwort immer größer geschrieben, doch oft fehlt es an den nötigen Berührungspunkten.

Mit dem Wunsch, möglichst niemanden auszuschließen, sind auch viele Fragen verbunden: Kann ich mein Projekt überhaupt inklusiv gestalten? Fehlen mir dafür nicht die nötigen Fähigkeiten oder räumliche, finanzielle, zeitliche Ressourcen? Wie soll das gehen, Menschen mit z.B. körperlichen Einschränkungen genauso am Projekt teilhaben zu lassen wie solche ohne?

Auch Čojč steht vor diesen Herausforderungen - und hat längst nicht auf alle Fragen eine Antwort. Die Čojč Pädagogika wollen wir deswegen als ein Labor nutzen, am Beispiel “Sehbehinderung” gemeinsam nach (einfachen) Möglichkeiten der Inklusion zu suchen.

Kreativität für alle ermöglichen

Wie schaffen wir Bedingungen, unter denen sich alle Teilnehmenden im selben Boot befinden? Was müssen wir vor Beginn des Projekts vorbereiten, damit wir den kreativen Raum für andere Themen als Inklusion selbst öffnen können? Wie finden wir Barrieren, die die volle Teilhabe eingeschränkter Personen bedrohen und für nicht eingeschränkte Personen auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind?

Vielfalt als Inspirationsquelle: Wie können wir über die Dinge sprechen, die uns auszeichnen, ohne uns auf der Suche nach den richtigen Worten zu verirren? Dabei ist die richtige Wortwahl der Schlüssel für eine bessere Kommunikation.

Perspektivwechsel

Mit einem praktischen Ansatz werden wir versuchen, als Gruppe auf spielerische Weise ein größeres Verständnis dafür zu erlangen, wo überall Barrieren lauern können. Welche Spiele, Übungen, Rituale können wir nutzen? Wie können wir diese mit einfachen Abwandlungen für alle zugänglich gestalten? Welche einfachen Maßnahmen und Instrumente können in einem bestimmten Bereich der Inklusion helfen? Hier werden wir uns hauptsächlich auf die Methoden stützen, die wir im inklusiven Projekt Brýlen Rauš verwendet haben, das im Sommer 2020 stattfand und bei dem Teilnehmende aus Deutschland und Tschechien mit und ohne Sehbehinderung teilgenommen haben.

Wie es weitergeht / das Projekt als Anfang

Das Projekt liegt hinter uns - und jetzt? Welche Möglichkeiten gibt es für eine weitere Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmer:innen und zwischen der Organisation und den Teilnehmer:innen? Wie können wir dazu beitragen, dass die Inklusion im Projekt nicht am letzten Tag endet?

Wer kann mitmachen?

Diese Fortbildung richtet sich an Theaterpädagog:innen, pädagogische Fachkräfte, Expert:innen der interkulturellen Bildung, Aktive der deutsch-tschechischen Jugendarbeit, Studierende, Jugendliche, die Jugendleiter:innen werden wollen und an alle, die sich für theaterpädagogische Methoden in der demokratischen Bildung mit Fokus auf Inklusion interessieren.

Interesse?

Fragen und Anmeldung bei Annika Jakobs: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Konzept und Leitung

Annika Jakobs

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Linda Straub

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