Werde Teil des deutsch-tschechischen Jugendensembles und bringe deine Haltung zu Europa auf die Bühne!
Klimazerstörung, Inflation, Kriege, Rechtsruck, ungehörte Protestbewegungen - wofür lohnt es sich heute noch zu rebellieren? Das Gefühl, in einer kaputten Welt geboren zu sein, an der nichts zu ändern ist, ist unter jungen Menschen weit verbreitet. Doch zum Aufgeben haben wir keine Zeit! Auf der Suche nach einer zukunftsfähigen europäischen Identität in einer postmigrantischen Gesellschaft, blicken wir zuerst in die Vergangenheit. Daraus entsteht über 2 Projektteile hinweg ein zweisprachiges Theaterstück, das in Nürnberg und Prag gespielt wird.
Čojč und die Partnerschulen – das Gymnázium Josefa Jungmanna in Litoměřice und das Paul-Pfinzing-Gymnasium in Hersbruck – bereiten gemeinsam ein einwöchiges deutsch-tschechisches Theaterprojekt vor. Unter der theaterpädagogischen Leitung von Linda Straub und Kateřina Chramostová wird das Projekt die Schicksale von Einzelpersonen thematisieren, die mit dem KZ-Außenlager Hersbruck verbunden sind.
Ein 10-tägiges Theaterprojekt über Totalitarismus und Erinnerungskultur
Faschismus und Kommunismus – nur ein Vogelschiss in der Geschichte?! Wie wollen wir heute erinnern – und an wen oder was überhaupt? Welche Geschichten würden ansonsten vergessen werden? Und gibt es deutsch-tschechische Unterschiede im Erinnern? Bei dem Projekt “zářící erde | zapomenuté erbe” bekommst du die Möglichkeit, Zeitzeug:innen zu treffen, Erinnerungskultur selbst aktiv mitzugestalten, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede totalitärer Systeme der Vergangenheit zu diskutieren.
In vier Wochenenden das Grenzgebiet neu entdecken: Lokale Kulturinitiativen im Fokus
Das deutsch-tschechische Grenzgebiet - ein Ort der Begegnung. Welche Gemeinschaften schließen sich dort zusammen, um das Leben vor Ort zu gestalten? Und wie funktionieren sie – durch Unterstützung auf lokaler, regionaler oder europäischer Ebene?